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Untergang von Restaurantschiff: Weiteres Vorgehen unklar

Das Restaurantschiff „Vaterland“ war in der Marina Lubmin voll Wasser gelaufen. Alle Versuche, das Sinken zu verhindern, blieben ohne Erfolg.

Von dpa

08.04.2026

Auch die Freiwillige Feuerwehr Lubmin beteiligte sich an den Bergungsversuchen. (Symbolbild)Jens Büttner/dpa

Auch die Freiwillige Feuerwehr Lubmin beteiligte sich an den Bergungsversuchen. (Symbolbild)Jens Büttner/dpa

© Jens Büttner/dpa

Nach dem Untergang des Restaurantschiffs „Vaterland“ in der Marina Lubmin (Kreis Vorpommern-Greifswald) ist das weitere Vorgehen unklar. Das Schiff war am Dienstag aus bislang ungeklärter Ursache vollgelaufen und liegt seitdem auf Grund. Nur die Aufbauten ragen noch aus dem Wasser.

„Es müssten jetzt erst einmal Sondierungstauchgänge unternommen werden, warum das Schiff gesunken ist“, sagte Perry Schongalla auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. Schongallas Bergungsdienst war alarmiert worden, nachdem der drohende Untergang der „Vaterland“ in der Marina bemerkt worden war.

Große Pumpen können „Vaterland“ nicht retten

Nach eigenen Angaben setzte der Bergungsdienst Pumpen ein, die bis zu 15.000 Liter Wasser pro Minute fördern können. Auch die Freiwillige Feuerwehr Lubmin war vor Ort. Das Sinken konnte aber nicht verhindert werden. Eine Bergung der „Vaterland“ könnte schwierig werden, da sie sich laut Schongalla an einer schwer zugänglichen Stelle befindet.

Die „Vaterland“ wurde 1942 als Minenleger für die deutsche Kriegsmarine gebaut. Seit 2006 lag sie in Lubmin und bot bis zu 35 Restaurantgästen Platz.

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