US-Außenministerium: Visum für Mutter von Vozinha möglich
Das US-Außenministerium will der Mutter von Vozinha ein Visum ermöglichen. Ihr wohl fehlender Reisepass verzögert jedoch die Reise zum WM-Spiel ihres Sohnes.
Vozinha war gegen Spanien Spieler des Spiels.Colin Hubbard/AP/dpa
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Das Außenministerium der USA möchte der Mutter von Kap Verdes WM-Held Vozinha ein Visum ausstellen. Das sagte ein Sprecher laut eines Berichts von CNN.
Der Torwart des Außenseiters hatte nach dem sensationellen 0:0 gegen Spanien erklärt, dass seine Mutter aufgrund der fehlenden Kaution für das US-Visum nicht dabei sein konnte. Der 40-Jährige hatte unter anderem deshalb nach dem Schlusspfiff Tränen vergossen.
Pass der Mutter wohl abgelaufen
Kap Verde ist derzeit eines von 50 Ländern, deren Einwohner eine Kaution von 15.000 US-Dollar für ein Visum hinterlegen müssen. Der Ministeriums-Sprecher betonte allerdings, dass Verwandte von Spielern diese Kaution nicht bezahlen müssen und das auch kein Visums-Antrag von Vozinhas Mutter vorliege. „Das Ministerium ist dabei, Kontakt zur Familie des Spielers aufzunehmen, um in der Visums-Angelegenheit zu helfen“, sagte der Sprecher.
Laut des CNN-Berichts liege das Problem auch darin, dass Vozinhas Mutter aktuell keinen gültigen Reisepass besitze. Sie sei aber dabei, sich einen zu beschaffem. Kap Verde trifft am Sonntag in Miami auf Uruguay.