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Tödliche Hammer-Attacke auf Ex-Freundin - Mann vor Gericht

Kurz nach dem Ende der Beziehung soll der Angeklagte das Opfer im Keller ihres Hauses umgebracht haben. Laut Anklage griff der Mann dabei nicht nur zu einem Hammer.

Von dpa

16.04.2026

In dem Prozess wird dem 70-Jährigen Mord aus Heimtücke und Habgier vorgeworfen. (Symbolfoto)Bernd Glebe/dpa

In dem Prozess wird dem 70-Jährigen Mord aus Heimtücke und Habgier vorgeworfen. (Symbolfoto)Bernd Glebe/dpa

© Bernd Glebe/dpa

Ein halbes Jahr nach einer tödlichen Attacke mit einem Hammer auf eine Frau hat der Mordprozess gegen den früheren Lebensgefährten des Opfers am Landgericht Bad Kreuznach begonnen. Zum Auftakt wurde die Anklage verlesen, Zeugen waren nach Angaben des Gerichts zunächst nicht geladen. 

Dem 70 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen, die Frau am 15. Oktober vergangenen Jahres in Bad Kreuznach getötet zu haben. Einige Tage vorher soll sie sich nach einer 10-jährigen Beziehung von dem Deutschen getrennt haben. Am Tattag sollen sich die beiden in der Wohnung der Frau getroffen haben, seinerzeit soll der Umzug des Mannes geplant gewesen sein. 

Mit Bankkarte des Opfers Geld abgehoben

Im Keller des Hauses soll der 70-Jährige seiner Ex-Lebensgefährtin mit einem Hammer auf den Hinterkopf geschlagen haben, es folgten laut Anklage weitere Schläge mit dem Hammer und einer Rohrzange. Den Angaben zufolge erlitt das 66 Jahre alte Opfer ein Schädel-Hirn-Trauma sowie Brüche mehrerer Gesichtsknochen und starb kurz darauf. 

Der Mann soll dann aus der Wohnung der Frau noch ihre Autoschlüssel sowie eine Bankkarte gestohlen haben. Mit der Karte hob er laut Anklage 725 Euro an einem Automaten ab. 

Das Landgericht Bad Kreuznach hat in dem Prozess zunächst neun weitere Verhandlungstage bis Anfang Juli angesetzt.

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