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Ticketloses Fahren beim RMV mit neuer Funktion „In/Out“

Fahrkartenkauf muss im Gebiet des RMV nicht mehr sein. Eine neue Funktion der App berechnet den Fahrpreis automatisch. So nutzt man sie.

Von dpa

01.02.2026

RMV-Fahrkarten braucht man nicht mehr einzeln kaufen - denn das geht nun automatisch. (Archivbild) Arne Dedert/dpa

RMV-Fahrkarten braucht man nicht mehr einzeln kaufen - denn das geht nun automatisch. (Archivbild) Arne Dedert/dpa

© Arne Dedert/dpa

Tickets für einzelne Fahrten muss man in der RMV-App nicht mehr extra kaufen - dies geht mit einer neuen Funktion nun automatisch. Sie heißt RMV-In/Out und ist für Fahrgäste ohne Deutschlandticket gedacht, die nur ab und zu Bus und Bahn fahren, wie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) mitteilt.

„Sie müssen sich nicht mit dem Tarif auskennen, sondern können einfach einsteigen und einchecken. Das System ermittelt am Ende des Tages automatisch den günstigsten Preis“, erläutert ein RMV-Sprecher.

App erkennt automatisch Fahrtweg

In der App RMVgo aktiviert man die Funktion In/Out und checkt vor Fahrtbeginn ein. Die App erkennt automatisch, welches Verkehrsmittel wie lange genutzt wurde. Umstiege und das Fahrtende werden erkannt. Die Bezahlung läuft ebenfalls über die App. Voraussetzung ist, dass man für Handy-Tickets angemeldet ist und die nötigen Berechtigungen erteilt.

Die Funktion ist seit 10. Dezember 2025 verfügbar. Derzeit wirbt der RMV verstärkt dafür. Bisher hätten sich 5.000 Nutzerinnen und Nutzer angemeldet, mehr als 13.000 Fahrten seien mit RMV-In/Out unternommen worden, berichtet der RMV. 

Gute Bewertung nach Pilotphase

Vorangegangen war vergangenen Herbst ein Pilotbetrieb. Die Bewertungen der Nutzerinnen und Nutzer seien positiv gewesen: 90 Prozent hätten erklärt, die Funktion sei intuitiv, 98 Prozent würden sie weiterempfehlen, teilt der RMV mit. 

Das Projekt war schon länger in der Planung. Eine Herausforderung sei der Engpass bei Softwareentwicklerinnen und -entwicklern für das Produkt gewesen, sagt der Sprecher. Die Entwicklung wurde vom Bundesverkehrsministerium gefördert.

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