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Thüringer Innenminister für EU-Austausch bei Drohnenabwehr

Nach dem Vorfall am Leipziger Flughafen setzt Thüringens Innenminister Maier auch auf mehr Austausch auf EU-Ebene bei der Abwehr von Drohnen. Mit wem er darüber in Brüssel gesprochen hat.

Von dpa

01.09.2026

Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) setzt auch bei der Drohnenabwehr auf europäischen Austausch. (Archivbild)Jacob Schröter/dpa

Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) setzt auch bei der Drohnenabwehr auf europäischen Austausch. (Archivbild)Jacob Schröter/dpa

© Jacob Schröter/dpa

Thüringens Innenminister Georg Maier setzt bei der Abwehr von Drohnen auf einen Austausch mit europäischen Partnern. „Der Vorfall am Leipziger Flughafen zeigt: Kapazitäten zur effektiven Drohnendetektion und Abwehr werden dringend benötigt. Deshalb setzt Thüringen sich auch auf europäischer Ebene für intensiven Austausch von Know-How und Technologien im Bereich Drohnendetektion- und Abwehr ein“, sagte der SPD-Politiker laut Mitteilung nach Kabinettsberatungen in Brüssel.

Treffen mit EU-Kommissaren

Das Kabinett von Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) ist in die belgische Hauptstadt gereist, um über die künftige Ausgestaltung des EU-Haushalts ab 2028 sowie über die europäische Kohäsions- und Agrarpolitik zu beraten. Brüssel ist der Sitz wichtiger EU-Institutionen. Geplant waren unter anderem Gespräche mit dem EU-Kommissar für Regionalpolitik, Raffaele Fitto, dem Kommissar für Energiepolitik, Dan Jørgensen, und der Präsidentin des Europäischen Ausschusses der Regionen, Kata Tüttő.

Voigt will stärker mitgestalten

Maier tauschte sich den Angaben zufolge mit Hadja Lahbib aus, EU-Kommissarin für Krisenvorsorge und -management sowie Gleichberechtigung. Er habe mit ihr über Ideen für einen noch intensiver europäisch integrierten Thüringer Bevölkerungsschutz diskutiert. 

Ministerpräsident Voigt sagte, die Landesregierung wolle in Brüssel nicht nur reagieren, sondern auch mitgestalten. „Thüringen hat starke Unternehmen, exzellente Forschung und gute Ideen. Diese Stärken müssen wir noch gezielter in europäische Netzwerke und Programme einbringen und zugleich dafür sorgen, dass europäische Mittel dort ankommen, wo sie für unser Land den größten Unterschied machen.“

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