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Tausende „Erstis“ starten an Sachsen-Anhalts Hochschulen

Mindestens 11.000 Studierende starten derzeit in ein neues Studium an den Hochschulen und Unis des Landes. An der Uni Magdeburg kommt inzwischen fast jeder zweite Studierende aus dem Ausland.

Von dpa

10.10.2026

An der Uni Halle-Wittenberg haben sich rund 4.000 Studierende für ein neues Studium eingeschrieben - 760 von ihnen sind angehende Lehrkräfte. (Archivbild)Sebastian Willnow/dpa

An der Uni Halle-Wittenberg haben sich rund 4.000 Studierende für ein neues Studium eingeschrieben - 760 von ihnen sind angehende Lehrkräfte. (Archivbild)Sebastian Willnow/dpa

© Sebastian Willnow/dpa

Mehr als 11.000 Studierende beginnen im aktuellen Wintersemester ein neues Studium an Sachsen-Anhalts Hochschulen und Universitäten. Das geht aus vorläufigen Angaben und Prognosen der Hochschulen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur hervor. Die Einschreibungen laufen noch bis zum Ende des Monats. 

Nicht alle der Studierenden starten in ihr erstes Studium: Die Zahlen beinhalten etwa auch Einschreibungen in ein weiterführendes Masterstudium. Die meisten Neueinschreibungen verzeichnet Sachsen-Anhalts größte Hochschule, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Hier haben sich demnach bislang knapp über 4.000 Studierende für ein neues Studium eingeschrieben - 760 davon sind angehende Lehrkräfte. Nach Angaben der Hochschule sei das Niveau damit stabil geblieben. 

Uni Magdeburg wächst auf über 13.000 Studierende

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg begrüßt rund 3.000 Studierende. Mit mehr als 13.100 Studierenden liege die Uni damit über dem Vorjahresniveau. Die Uni wachse und gewinne weiter an internationaler Attraktivität, so Rektor Jens Strackeljan.

Ein deutliches Plus meldet die Hochschule Anhalt mit ihren Standorten in Dessau, Köthen und Bernburg. Bislang 1.373 Neu-Studierende sind nach Angaben der Hochschule ein Plus von fast 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

430 „Erstis“ starten Studium der Humanmedizin

571 Studierende starten ein Studium an den Medizinischen Fakultäten in Halle und Magdeburg, teilen die beiden Universitäten mit. 430 von ihnen studieren demnach Humanmedizin. Der Rest teilt sich auf Zahnmedizin, Pflege, Hebammenwissenschaften und weitere Angebote auf. 

Große Unterschiede gibt es beim Anteil ausländischer Studierender: Die Uni Magdeburg meldet einen Anteil von 44 Prozent unter allen eingeschriebenen Studierenden der Hochschule. Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle berichtet von 12 Prozent internationalen Studierenden - unter anderem aus Südkorea, Russland, China und der Ukraine. An der Hochschule Harz sind es rund elf Prozent. An der Uni Halle sind es nach Hochschulangaben 9,6 Prozent.

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