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Sprengstoff am Strand auf Norderney geborgen

Ein angespülter Gegenstand löst auf Norderney einen größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr aus – es soll sich um Industriesprengstoff handeln. Angereiste Sprengstoffexperten bergen den Fund.

Von dpa

05.08.2026

Am Strand von Norderney wurde der verdächtige Gegenstand, bei dem es sich um Sprengstoff handeln soll, gefunden. (Archivbild)Sina Schuldt/dpa

Am Strand von Norderney wurde der verdächtige Gegenstand, bei dem es sich um Sprengstoff handeln soll, gefunden. (Archivbild)Sina Schuldt/dpa

© Sina Schuldt/dpa

Ein Sprengstofffund am Strand der Nordseeinsel Norderney hat einen größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. „Es besteht keine akute Gefahr“, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund. Demnach sei ein Gegenstand am Vormittag im westlichen Strandbereich angespült und gefunden worden. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes aus Hannover, die erst mit der Fähre anreisen mussten, erklärten am Abend, dass keine Gefährdung für die Menschen auf Norderney bestehe. 

Die Entschärfer des Landeskriminalamts Niedersachsen bestätigten, dass es sich um Sprengstoff für kontrollierte kommerzielle Sprengungen handelte. Wegen der Art und Beschaffenheit des Stoffes sowie der schnellen Absperrung bestand zu keinem Zeitpunkt die Gefahr einer Explosion. 

Der Gegenstand wurde geborgen, abtransportiert und die Absperrung wieder aufgehoben. Die Ermittlungen zur Herkunft des Gegenstands dauern an, wie es weiter in einer Mitteilung hieß.

Urlauberstrand gesperrt

Die Polizei hatte den Strand am späten Vormittag in einem Umkreis von mehreren hundert Metern abgesperrt. Ein benachbartes Lokal wurde nach Angaben des Polizeisprechers geräumt. Die Stadt Norderney veröffentlichte auf ihrer Internetseite eine Warnmeldung. Darin wurden Menschen aufgefordert, den betroffenen Strand zu verlassen.

Aktuell laufen in allen Bundesländern die Sommerferien. Für die ostfriesischen Inseln und die Nordseeküste ist die Sommerzeit traditionell die Hochsaison im Tourismus.

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