Sonniger März in Sachsen – kaum Regen, milde Temperaturen
Sonnenbrille statt Regenschirm: Mit mehr als 190 Sonnenstunden und milden Temperaturen hat sich der März in Sachsen gezeigt. Sorgen bereiten aber die geringen Niederschläge.
Zum Monatsende kehrt noch einmal der Winter in die Berge zurück. Hendrik Schmidt/dpa
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Der März hat Sachsen mit reichlich Sonne verwöhnt, aber mit Niederschlag gegeizt. Mit 195 Stunden ließ sich die Sonne zu dieser Jahreszeit außergewöhnlich oft und lange blicken, wie der Deutsche Wetterdienst nach einer ersten Auswertung der Ergebnisse seiner Messstationen informierte. Zum Vergleich: Der von den Meteorologen als Referenzperiode herangezogene Zeitraum 1961-1990 gibt für den März im Schnitt nur 110 Sonnenstunden her.
Dafür war der Monat dieses Jahr auch besonders trocken. Gerade einmal 25 Liter Niederschlag gab es pro Quadratmeter und damit nur etwa halb so viel wie sonst üblich.
Der März hat Sachsen viele Sonnenstunden beschert - und milde Temperaturen. (Archivbild)Sebastian Kahnert/dpa
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Milde Temperaturen, aber Kälteeinbruch zum Monatsende
Die Sonne sorgte für milde Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur lag laut DWD bei 5,9 Grad und damit 2,7 Grad über dem langjährigen Mittel. Dass der Wert nicht noch höher ausfiel, dafür sorgten im Schnitt fünf bis zehn Frosttage sowie ein Kälteeinbruch zum Monatsende. Der brachte in höheren Lagen - etwa auf dem Fichtelberg - noch einmal Schnee.
Mit einem Kälteeinbruch verabschiedet sich der März. Doch insgesamt ist er sonnig und trocken ausgefallen. Hendrik Schmidt/dpa
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