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Solarpflicht: Rund 16.000 neue Anlagen in einem Jahr

Ein Viertel der Berliner Stromerzeugung soll bis 2035 aus Solarenergie kommen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg - doch es gibt Fortschritt.

Von dpa

27.10.2026

Seit 2023 gibt es in Berlin die Solarpflicht. (Archivbild)Sebastian Gollnow/dpa

Seit 2023 gibt es in Berlin die Solarpflicht. (Archivbild)Sebastian Gollnow/dpa

© Sebastian Gollnow/dpa

Rund 210.000 Haushalte jährlich werden in Berlin mittlerweile rechnerisch mit Solarstrom versorgt. Wie aus einem Bericht der Wirtschaftsverwaltung zur Solarpflicht hervorgeht, verfügte die Hauptstadt zum 6. Oktober über 69.000 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 583 Megawatt peak (MWp). Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs von rund 16.000 Anlagen (124 MWp) binnen eines Jahres. 

Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) sagte: „Mehr Solarenergie bedeutet für Berlin mehr Klimaschutz, mehr Unabhängigkeit und Resilienz bei der Energieversorgung und zugleich Chancen für unsere Wirtschaft.“ Ziel ist es, bis 2035 rund 25 Prozent der Berliner Stromerzeugung aus Solarenergie zu gewinnen und eine Gesamtleistung von 4.400 MWp zu erzielen. Dafür brauche es in den kommenden Jahren einen kontinuierlichen Ausbau, sagte Giffey. Mit den neuen Zahlen von Anfang Oktober sei man bei 7,3 Prozent. „Wir liegen im Plan.“ Dies sei jedoch kein Selbstläufer. 

Seit 2023 sind Eigentümer verpflichtet, beim Bau neuer Gebäude sowie bei wesentlichen Dachumbauten eine Photovoltaikanlage zu installieren und zu betreiben. Zu Beginn der Solarpflicht gab es berlinweit rund 15.000 Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 194 MWp.