Seltene Agavenblüte auf Schloss Wackerbarth
Im barocken Ensemble von Schloss Wackerbarth bietet sich derzeit ein hierzulande seltenes Naturschauspiel. Was es mit der Agavenblüte auf sich hat und warum die Pflanze danach stirbt.
Im barocken Ensemble von Schloss Wackerbarth sorgt derzeit eine sechs Meter hohe Agavenblüte für Aufsehen. Robert Michael/dpa
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Ein besonderes Naturschauspiel ist derzeit auf Schloss Wackerbarth in Radebeul zu erleben: die Blüte einer circa 35 Jahre alten Agave. Etwa sechs Meter ragt der Stängel mit mehreren Verästelungen und vielen Knospen in die Höhe. Seit dieser Woche sind nun die ersten gelben Blüten zu sehen. Sie locken nicht nur viele Insekten, sondern bringen auch Besucher des Staatsweingutes zum Staunen.
Die Blüte sei der Höhepunkt im Leben einer Agave, erklärt ein Sprecher. Denn die Pflanze stecke ihre ganze Kraft in die Blüte und sterbe danach. Viele Agaven würden unter den hiesigen klimatischen Bedingungen gar nicht zum Blühen kommen. Eigentlich sind sie in Nord- und Mittelamerika zu Hause.
Den Angaben zufolge werden sich die Knospen in den kommenden Wochen nach und nach öffnen, sodass die Blüte noch einige Zeit zu bestaunen sein wird. Die Pflanze ist eine von mehreren Agaven in der barocken Anlage.
Blick auf das Staatsweingut Schloss Wackerbarth. Robert Michael/dpa
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Agaven blühen nur einmal in ihrem Leben. Robert Michael/dpa
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Nach und nach öffnen sich die Knospen und bringen viele goldgelbe Blüten zum Vorschein.Robert Michael/dpa
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