Schlacht von Jena mit 1.200 Darstellern nachgestellt
Uniformen, Pferde und Kanonen: Auf dem ehemaligen Schlachtfeld vor Jena ist Geschichte lebendig geworden. Die Ereignisse von 1806 hatten Folgen weit über die Region hinaus.
Rund 1.200 Darsteller aus 16 Ländern inszenierten im Dörferdreieck Cospeda, Lützeroda und Closewitz die Schlacht bei Jena von 1806.Michael Reichel/dpa
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Mit Kanonendonner und Pulverdampf ist die Schlacht bei Jena von 1806 nachgestellt worden. Rund 1.200 Darsteller aus 16 Ländern ließen im Dörferdreieck Cospeda, Lützeroda und Closewitz die Kämpfe zwischen Napoleons Truppen und der preußisch-sächsischen Armee wieder aufleben. Wie die veranstaltende Arbeitsgemeinschaft „Jena 1806“ mitteilte, waren 40 Kavalleristen mit ihren Pferden und 18 Kanonen dabei.
Preußens Niederlage und ihre Folgen
Die historische Doppelschlacht von Jena und Auerstedt fand am 14. Oktober 1806 statt. Bei Jena besiegten französische Truppen unter Napoleon ein preußisch-sächsisches Heer. Bei Auerstedt schlug eine weitere französische Armee das preußische Hauptheer. Die Niederlage stürzte Preußen in eine tiefe Krise. Napoleon zog anschließend in Berlin ein und ordnete die deutsche Staatenwelt neu.
Die Kämpfe brachten auch den Menschen in den umliegenden Dörfern großes Leid. Die AG „Jena 1806“ erinnert mit Gedenksteinen auf dem ehemaligen Schlachtfeld an die Opfer.
Die Doppelschlacht von Jena und Auerstedt im Oktober 1806 endete mit einer schweren Niederlage für Preußen.Michael Reichel/dpa
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40 Kavalleristen und 18 Kanonen gehörten zur Nachstellung auf dem historischen Schlachtfeld vor Jena.Michael Reichel/dpa
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