dpa

Saison der Christopher Street Days steht bevor

Mit dem Motto „Bunt ist stärker als Hass“ startet Angermünde in die Saison der Christopher Street Days in Brandenburg. Auch in zahlreichen anderen Städten wollen queere Menschen demonstrieren.

Von dpa

09.04.2026

CSDs auch abseits der Großstädte - in Angermünde in Brandenburg wird am 11. April eine bunte Demonstration organisiert. (Symbolbild)Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

CSDs auch abseits der Großstädte - in Angermünde in Brandenburg wird am 11. April eine bunte Demonstration organisiert. (Symbolbild)Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

© Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Die Saison der Christopher Street Days (CSD) startet in Brandenburg bereits im April. Den Auftakt macht die Kleinstadt Angermünde an diesem Samstag, 11. April, mit dem Motto „Bunt ist stärker als Hass“. Die Veranstalter sprechen vom ersten CSD 2026 deutschlandweit. „Damit setzt die Region ein frühes Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und queeres Leben – und zeigt, dass Pride nicht nur in großen Metropolen stattfindet“, heißt es von den Veranstaltern bei Facebook.

Danach soll ein CSD in Schwedt in der Uckermark am 25. April folgen, die Landeshauptstadt Potsdam plant eine Demonstration am 9. Mai, wie die Landeskoordinierungsstelle Queeres Brandenburg ankündigt. Bis September werden mehr als ein Dutzend CSDs in dem Bundesland organisiert. Die größeren Paraden in Deutschland etwa in Berlin, Hamburg und Köln starten in den Sommermonaten. 

Der CSD soll an die Rechte queerer Menschen erinnern und wird jedes Jahr in vielen Städten organisiert. Als queer bezeichnen sich nicht-heterosexuelle Menschen beziehungsweise Menschen, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren. Deutschlandweit gab es immer wieder auch Gegendemonstrationen und Störversuche aus der rechten Szene gegen CSD-Veranstaltungen.