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SSV Ulm will mit Schwartz „wieder ganz vorne mitspielen“

Nach zehn Spieltagen steht der SSV Ulm auch in der Fußball-Regionalliga sieglos am Tabellenende. Der neue Trainer Alois Schwartz soll nun den Klassenverbleib schaffen - und dann noch einiges mehr.

Von dpa

06.10.2026

Der neue Trainer Alois Schwartz soll den SSV Ulm zum Klassenverbleib führen. (Archivbild)Bernd Thissen/dpa

Der neue Trainer Alois Schwartz soll den SSV Ulm zum Klassenverbleib führen. (Archivbild)Bernd Thissen/dpa

© Bernd Thissen/dpa

Der neue Trainer Alois Schwartz soll den Fußball-Regionalligisten SSV Ulm nicht nur vor einem weiteren Abstieg bewahren, sondern in der Tabelle weit nach oben führen. „Wir wollen zukünftig den Klassenerhalt nicht nur schaffen, sondern wir wollen wieder ganz vorne mitspielen“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende des Schlusslichts, Philipp Utz, bei der Vorstellung von Schwartz. 

Der 59 Jahre alte frühere Profi war am Montag als Nachfolger von Daniel Jungwirth verpflichtet worden. Zugleich übernahm er in Personalunion die Aufgaben des Sportlichen Leiters Murat Isik, von dem sich der SSV ebenfalls getrennt hatte. Schwartz bringt die Erfahrung aus rund 600 Spielen als Trainer mit, darunter 229 Zweitliga-Partien. Als erste Maßnahme will er in der Mannschaft den Zusammenhalt stärken. 

Zusammenhalt und Sieger-Gen vermitteln

„Was ganz wichtig ist: Es geht nur gemeinsam“, sagte der gebürtige Nürtinger. Das gelte für alle Personen im Verein. „‘Gemeinsam‘ ist das Schlüsselwort. Das soll keine Floskel sein, sondern das muss gelebt werden.“

Ulm steht nach zehn Spieltagen mit fünf Punkten sieglos am Tabellenende. Der Traditionsverein war in der vergangenen Jahren zunächst von der vierten in die zweite Liga durchmarschiert - und kehrte dann mit zwei aufeinander folgenden Abstiegen wieder in die Regionalliga zurück. Dort droht der nächste Absturz. 

„Die Situation hier ist sehr angespannt. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand“, erklärte Schwartz. Aufsichtsratschef Utz setzt daher darauf, dass der neue Coach der Mannschaft „ein gewisses Sieger-Gen“ vermitteln kann. 

Die erste Gelegenheit unter Schwartz auf den ersten Saisonsieg hat seine Elf am Samstag (14.00 Uhr). Dann kommt Eintracht Frankfurt II ins Ulmer Donaustadion. Bis dahin sollen die Gespräche, die er mit den offenbar verunsicherten Spielern führt, erste Früchte tragen. „Die Mannschaft braucht Stabilität, sie braucht Konstanz“, meinte Schwartz. „Es muss ein Siegeswillen rein.“

Der SSV Ulm hat einen neuen Trainer, der zugleich Sportlicher Leiter ist. (Symbolbild)Robert Michael/dpa

Der SSV Ulm hat einen neuen Trainer, der zugleich Sportlicher Leiter ist. (Symbolbild)Robert Michael/dpa

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