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Rund 37.000 Menschen erhalten Opferrente für Haft in der DDR

Menschen, die in der DDR aus politischen Gründen inhaftiert waren, haben auch heute noch Anspruch auf die Opferrente. Die SED-Opferbeauftragte des Bundestages erinnert zum Mauer-Jahrestag an ihr Leid.

Von dpa

12.08.2026

Einst Stasi-Gefängnis, heute Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen. (Archivbild)Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Einst Stasi-Gefängnis, heute Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen. (Archivbild)Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

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Rund 37.000 Opfer der SED-Diktatur beziehen nach Angaben der SED-Opferbeauftragten des Bundestages, Evelyn Zupke, derzeit noch eine sogenannte Opferrente. Das teilte Zupke dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) mit. Anspruch auf die monatliche Leistung haben Menschen, die in der DDR mehr als 90 Tage lang aus politischen Gründen inhaftiert waren. 

Mit Blick auf den 65. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer mahnte Zupke: „Das Unrecht an der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze zeigt uns überdeutlich, dass die DDR eine Diktatur war. Wer die DDR heute verklärt, handelt nicht nur geschichtsvergessen. Es ist zugleich auch ein Schlag ins Gesicht tausender Opfer politischer Gewalt in der DDR.“

Zupke verwies zugleich auf das Ausmaß politischer Verfolgung: Zwischen 1945 und 1989 habe es etwa 250.000 politische Häftlinge in den Haftanstalten und Jugendwerkhöfen gegeben, zudem weitere Opfergruppen wie Zwangsausgesiedelte und Menschen, die „von den staatlichen Institutionen systematisch psychisch zersetzt wurden“.

Am 13. August 1961 begann die DDR, die Ost-West-Grenze in Berlin mit einer Mauer abzuriegeln. (Archivbild) Britta Pedersen/dpa

Am 13. August 1961 begann die DDR, die Ost-West-Grenze in Berlin mit einer Mauer abzuriegeln. (Archivbild) Britta Pedersen/dpa

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Am frühen Morgen des 13. August 1961 begann der Mauerbau. (Archivbild) UPI/dpa

Am frühen Morgen des 13. August 1961 begann der Mauerbau. (Archivbild) UPI/dpa

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