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Rudolph bleibt Fürstenwalder Bürgermeister – AfD unterstützt

Der amtierende Bürgermeister von Fürstenwalde, Rudolph (BFZ), wurde von der AfD unterstützt. Herausforderer Papendieck hatte SPD, CDU, Grüne und Linke hinter sich. Wie klar liegt Rudolph vorn?

Von dpa

26.04.2026

Matthias Rudolph (BFZ) bleibt Bürgermeister der Stadt Fürstenwalde/Spree. (Archivbild)Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Matthias Rudolph (BFZ) bleibt Bürgermeister der Stadt Fürstenwalde/Spree. (Archivbild)Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

© Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Der Bürgermeister von Fürstenwalde/Spree, Matthias Rudolph (Bündnis Fürstenwalder Zukunft) bleibt im Amt. Er setzte sich am Sonntag bei der Stichwahl um das Bürgermeisteramt nach Angaben der Stadt mit 53,5 Prozent der Stimmen gegen den ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Mathias Papendieck durch, der 46,5 Prozent erreichte. Rudolph trat für die Bürgervereinigung BFZ und BVB/Freie Wähler an und wurde von der AfD unterstützt.

Papendieck, der als Einzelbewerber antrat, bekam Unterstützung von einem breiten Bündnis aus SPD, CDU, Grüne und Linker. Der SPD-Politiker war besonders stark bei den Briefwählern: Ihr Anteil betrug bei Papendieck knapp 60 Prozent, bei Rudolph rund 40 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,4 Prozent. Rudolph lag schon im ersten Durchgang am 12. April vorn. Sieben Kandidatinnen und Kandidaten traten damals an.

Rudolph will AfD-Wähler nicht ausgrenzen

Der amtierende Bürgermeister ordnet sich als unabhängig ein. Bei einem Wahlforum sagte Rudolph kürzlich über AfD-Wählerinnen und -Wähler: „Ich wehre mich strikt dagegen, diese Menschen auszuschließen und nicht mit ihnen zu reden, weil wir würden damit 30 bis 35 Prozent, in manchen Stadtteilen sogar 40 Prozent der Menschen, vom gesellschaftlichen Leben ausschließen.“ In Fürstenwalde ist die AfD die stärkste Fraktion im Stadtparlament.

Ziele beider Kandidaten

Rudolph warb im Wahlkampf für eine bestmögliche Bildung, eine starke Wirtschaft, stabile Finanzen und die Schaffung einer Stadtpolizei nach dem Modell in Hessen. In seinem Wahlprogramm nannte SPD-Politiker Papendieck die Ziele solide Finanzen, einer bürgernähere Verwaltung, die Gewinnung neuer Unternehmen, bezahlbares Wohnen und den Bau oder den Ausbau bestimmter Schulen.

Drebkau: CDU-Bürgermeister bleibt im Amt

Bei der Bürgermeisterwahl in Drebkau im Landkreis Spree-Neiße siegte am Sonntag ebenfalls der Amtsinhaber. Paul Köhne von der CDU setzte sich nach dem vorläufigen Endergebnis mit 73 Prozent der Stimmen gegen den AfD-Kandidaten Dietmar Serb durch, der auf 27 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag in Drebkau bei 61,6 Prozent.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Mathias Papendieck unterliegt Amtsinhaber Matthias Rudolph bei der Stichwahl zum Bürgermeisteramt in Fürstenwalde/Spree. (Archivbild)Christoph Soeder/dpa

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Mathias Papendieck unterliegt Amtsinhaber Matthias Rudolph bei der Stichwahl zum Bürgermeisteramt in Fürstenwalde/Spree. (Archivbild)Christoph Soeder/dpa

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