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Produktionsstopp in Speyer - „Ein bitterer Tag“

TE Connectivity und der Betriebsrat haben einen Interessenausgleich vereinbart. Zuvor traf es in der Stadt bereits ein anderes Unternehmen.

Von dpa

01.10.2026

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) hatte die angekündigten Werksschließungen in Speyer als Zeichen für tiefere strukturelle Probleme des Wirtschaftsstandorts Deutschland bezeichnet. (Symbolbild)Uwe Anspach/dpa

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) hatte die angekündigten Werksschließungen in Speyer als Zeichen für tiefere strukturelle Probleme des Wirtschaftsstandorts Deutschland bezeichnet. (Symbolbild)Uwe Anspach/dpa

© Uwe Anspach/dpa

Die Stadt Speyer hat das Aus des Technologieunternehmens TE Connectivity in der pfälzischen Stadt kritisiert. „Das ist ein bitterer und einschneidender Tag für die Beschäftigten, ihre Familien und für den Industriestandort Speyer“, teilte Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD) mit. Mit Kostendruck lasse sich die Entscheidung, die Produktion einzustellen, nicht erklären. „Das halte ich weiterhin für falsch und benenne das klar.“

TE Connectivity und der Gesamtbetriebsrat hatten am Mittwoch mitgeteilt, einen „Interessenausgleich“ für den Standort Speyer vereinbart zu haben. Früheren Angaben zufolge sind 630 Beschäftigte betroffen. Verbleiben sollen der Stadt zufolge rund 140 Beschäftigte in Engineering- und Verwaltungsfunktionen. Für sie forderte der kommunale Wirtschaftsförderer Mario Daum „Klarheit über die Zukunft hier am Standort Speyer“.

Auch der Filterhersteller Mann+Hummel hatte vor Kurzem mitgeteilt, seine Produktion in Speyer schrittweise einzustellen. Betroffen sind nach früheren Angaben 600 Beschäftigte. Einen Plan der Arbeitnehmerseite für den Standort hatte das Unternehmen nicht angenommen. „Nach eingehender Prüfung sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass das vorgelegte Konzept in seiner Gesamtheit keine tragfähige Alternative zu den bereits kommunizierten Planungen darstellt“, hatte eine Sprecherin mitgeteilt.

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