Alle Artikel zum Thema: Konjunktur

Konjunktur

Seit Jahren leidet die deutsche Wirtschaft. Doch unverhofft verbreiten führende Ökonomen nun Optimismus - allerdings nur für einen begrenzten Zeitraum.

Lieferkettenprobleme bei der Konkurrenz und Vorratskäufe sorgen für höhere Umsätze in der deutschen Chemie-Industrie. Doch Branchenvertreter warnen vor zu viel Optimismus.

Starke Exporte und Robustheit trotz Ölpreisschock: Die deutsche Wirtschaft schlägt sich besser als gedacht. DIW und Bundesbank werden beim Blick nach vorn optimistischer. Doch es gibt auch Warnungen.

Halbleiter machen mittlerweile fast die Hälfte aller südkoreanischen Exporte aus. Der Erfolg des ostasiatischen Tigerstaates offenbart auch die zunehmende Abhängigkeit vom globalen KI-Boom.

Viele Menschen im Südwesten wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Mehr als 46.900 neue Betriebe starteten zuletzt. Gleichzeitig geben mehr Unternehmen auf. Das sind die neuesten Zahlen.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben nach Abzug der Teuerung im Schnitt mehr Geld in der Tasche. Das ist eine gute Nachricht für die Konjunktur. Doch die vielen Krisenjahre wirken nach.

Die deutsche Wirtschaft bleibt trotz aller Krisen robust und wächst im dritten Quartal in Folge. Kommt der lange erhoffte Aufschwung - auch dank staatlicher Milliardeninvestitionen - endlich in Fahrt?

Der deutsche Staat hat im ersten Halbjahr 71,3 Milliarden Euro mehr ausgegeben als eingenommen. Bezogen auf die gesamte Wirtschaftsleistung lag das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung bei 3,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt anhand erster Daten errechnet hat.

Der deutsche Staat hat im ersten Halbjahr 71,3 Milliarden Euro mehr ausgegeben als eingenommen. Bezogen auf die gesamte Wirtschaftsleistung lag das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung bei 3,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt anhand erster Daten errechnet hat.

Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal etwas stärker gewachsen als zunächst angenommen. Statt 0,2 Prozent Wachstum errechnete das Statistische Bundesamt beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) nun 0,3 Prozent Plus zum Vorquartal.

Der deutsche Maschinenbau schlägt wegen der niedrigen Füllstände in den hiesigen Gasspeichern Alarm. Er warnt vor Engpässen - und nimmt auch die Bundesregierung in die Pflicht.

Unter dem Strich steht ein kleines Außenhandelsdefizit. Vor allem mit den zwei als Handelspartner wichtigsten Ländern verschlechtert sich die Situation. In der EU läuft es sehr viel besser.

US-Zölle, Konjunkturflaute in Deutschland und China-Konkurrenz setzen den Maschinenbau unter Druck. Doch im Juni wachsen die Exporte kräftig. Selbst ein Sorgenkind unter den Absatzmärkten erholt sich.

Die deutsche Wirtschaft ist auf Erholungskurs, so die ermutigende Analyse der Deutschen Bundesbank. Der Dürre-Sommer bringt jedoch neue Belastungen mit sich - für Unternehmen wie Verbraucher.

Nach Brandenburg kamen im ersten Halbjahr etwas weniger Touristen als im Vorjahreszeitraum. Zudem blieben sie kürzer. Das Ausland spielt dabei kaum eine Rolle.

Sengende Sonne, anhaltende Trockenheit: Bei der Ernte 2026 haben die Mähdrescher weniger Getreide von den Äckern geholt, wie die Branche ermittelte. Viele Höfe trifft das in ohnehin angespannter Zeit.

Die Industrie wächst langsamer, der Konsum stagniert: Chinas Wirtschaftsdaten für Juli bleiben hinter den Erwartungen zurück.

Die größten deutschen Börsenunternehmen erzielen in Summe Bestwerte bei Umsatz und Gewinn. Doch dahinter verbirgt sich ein zweigeteiltes Bild. Wer profitiert - und wo die Flaute Arbeitsplätze kostet.

Gründer sehen derzeit offenbar gute Chancen in Deutschland. Im ersten Halbjahr wurden deutlich mehr neue Gewerbe angemeldet. Betriebsaufgaben gingen hingegen zurück.

Mähdrescher sind noch auf einigen Feldern unterwegs. Doch nach viel Hitze und wenig Wasser sind die Ertragsaussichten der Bauern in manchen Regionen gedrückt. Kommt das bei den Supermarktpreisen an?

Die schon totgesagte Exportnation Deutschland schlägt sich im Welthandel unerwartet robust. Im Juni stiegen die Ausfuhren den fünften Monat in Folge. Eine Entwicklung macht aber Sorgen.

Der BDI sieht durch den Iran-Krieg einen deutlichen Dämpfer für die Weltwirtschaft und hinterlässt Spuren in Deutschland. Investitionen in KI mildern die Folgen – doch die Unsicherheiten bleiben hoch.