Polizisten retten schlafenden Mann aus verqualmter Wohnung
Ein Rauchmelder piepst, die Wohnungstür ist verschlossen: Polizisten rücken an.
Die Polizisten weckten den Mann und brachten ihn aus der Brandwohnung ins Freie. (Symbolbild)Lino Mirgeler/dpa
© Lino Mirgeler/dpa
Polizisten haben in Garbsen einen schlafenden 44 Jahre alten Mann aus seiner verqualmten Wohnung gerettet und ins Freie gebracht. Ein Anwohner des Mehrfamilienhauses im Stadtteil Berenbostel hatte im Hausflur einen piepsenden Rauchmelder bemerkt, wie die Polizei mitteilte. Der Nachbar klopfte und klingelte den Angaben zufolge an der Wohnungstür, doch niemand öffnete. Er alarmierte die Polizei.
Als die Polizisten am Samstagmorgen auch Brandgeruch wahrnahmen, zögerten sie nicht lange und traten die Tür ein. In der verqualmten Wohnung fanden die Beamten den Bewohner schlafend auf einem Sofa im Wohnzimmer. „Sie weckten ihn und zogen ihn aus der Wohnung“, teilte die Polizei mit. Rettungskräfte brachten den 44-Jährigen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Die Polizisten blieben unverletzt.
Auslöser des Rauchs war angebranntes Essen auf einem Herd. Die Feuerwehr lüftete das Gebäude. Die Hilfe für den Bewohner kam laut Polizei in höchster Not. „Ohne den couragierten Einsatz des Anrufers und das schnelle Eingreifen der Polizeibeamten hätte das Leben des Wohnungsinhabers wahrscheinlich nicht gerettet werden können“, teilte die Polizei Garbsen mit. Warum der Mann auf den Rauchmelder nicht reagierte, blieb zunächst unklar.