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Polizei stoppt Raser nach wilder Verfolgungsjagd

Mit Tempo 180 flieht ein 22-Jähriger vor der Polizei und gefährdet dabei mehrere Menschen. Auch ein Unfall auf der Autobahn kann den Raser zunächst nicht stoppen.

Von dpa

11.04.2026

Der Polizei gelang es erst bei einer Baustelle, den Raser zu stoppen. (Symbolbild)Marijan Murat/dpa

Der Polizei gelang es erst bei einer Baustelle, den Raser zu stoppen. (Symbolbild)Marijan Murat/dpa

© Marijan Murat/dpa

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h hat sich ein 22-jähriger Mann eine riskante Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und dabei einen Unfall auf der Autobahn 81 bei Neuenstadt am Kocher (Kreis Heilbronn) verursacht. Auf seiner Flucht habe er zudem mehrere Menschen gefährdet, teilte die Polizei mit. Polizisten wurden auf den jungen Mann am Freitag aufmerksam, da dessen Auto auf der Bundesstraße 39 bei Weinsberg laute Auspuffgeräusche von sich gegeben habe.

Als die Beamten eine Kontrolle durchführen wollten, habe der Fahrer beschleunigt und sei mit hohem Tempo über die A81 sowie mehrere Landstraßen und Feldwege geflüchtet. Dabei soll er wiederholt Verkehrsregeln missachtet und andere Autofahrer von rechts sowie über den Standstreifen überholt haben. Zudem gefährdete er durch seine hohe Geschwindigkeit zwei Radfahrer und vermutlich mehrere Fußgänger, wie die Polizei mitteilte.

Im weiteren Verlauf der Flucht sei der 22-Jährige erneut auf die A81 gefahren und dort mit einer Geschwindigkeit von bis zu 180 Kilometern pro Stunde gerast. Beim Versuch, den stockenden Verkehr über den Standstreifen zu umfahren, stieß er laut Polizei kurz vor der Anschlussstelle Neuenstadt zuerst mit einer Schutzplanke und anschließend mit einem anderen Auto zusammen.

Trotz der Unfälle fuhr der Mann den Angaben zufolge zunächst weiter. Erst im Baustellenbereich konnte der Raser durch mehrere Streifenwagen gestoppt werden. Er und sein Mitfahrer wurden vorläufig festgenommen. Dabei stellte sich heraus, dass der 22-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Sein Auto und Handy wurden von der Polizei beschlagnahmt. 

Der entstandene Schaden beläuft sich den Angaben zufolge auf etwa 15.000 Euro.

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