Pink*Zone - BVG testet Markierungen rund um Notrufsäulen
570 Notrufsäulen stehen an Berliner U-Bahnhöfen. Wer Hilfe benötigt, erreicht über sie jederzeit die Sicherheitsleitstelle. Farbliche Markierungen sollen nun testweise für mehr Sichtbarkeit sorgen.
Mit farblich auffälligen Markierungen sollen Notrufsäulen an einigen Berliner U-Bahnhöfen besser sichtbar werden.Jens Kalaene/dpa
© Jens Kalaene/dpa
Mit farblich auffälligen Markierungen rund um Notruf- und Informationssäulen an einigen U-Bahnhöfen sollen Fahrgäste diese schneller finden. „Sicherheit bedeutet nicht nur Technik und Personal, sondern auch Orientierung“, teilte der Chef der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Henrik Falk, mit. „Es muss auf einen Blick erkennbar sein, wo Unterstützung erreichbar ist.“
Bei den Markierungen unter dem Arbeitstitel Pink*Zone handelt es sich um ein Pilotprojekt für eine schnellere Orientierung an den Stationen der U-Bahn. Sie werden den Angaben zufolge zunächst an den Bahnhöfen Alexanderplatz, Kurfürstenstraße und Britz Süd aufgebracht. Pink stehe neben der Farbe der Markierungen als Kürzel für Punkt, Information, Notruf und Kontakt.
Nicht alle Flächen sind dabei pinkfarben gestaltet. Es würden unterschiedliche Farben getestet, hieß es. Am Bahnhof Kurfürstentraße seien die Markierungen etwa hellblau.
570 Notruf- und Infosäulen
„Wer sich unwohl fühlt oder Hilfe benötigt, erreicht über den Notrufknopf jederzeit direkt die Sicherheitsleitstelle der BVG“, teilte das Unternehmen weiter mit. Über einen QR-Code können Fahrgäste ihre Erfahrungen teilen. Die Rückmeldungen flössen in die Auswertung des Projekts ein. Insgesamt gebe es an den Stationen der Berliner U-Bahn 570 Notruf- und Infosäulen.
Das Pilotprojekt ist der BVG zufolge auf mindestens drei Monate angelegt. Getestet werde unter anderem auch, wie lange die Flächen generell hielten.