Niedrigwasser bringt Hungerstein in der Elbe zum Vorschein
An Sachsens Flüssen herrscht Niedrigwasser. Das bringt steinerne Zeugen zum Vorschein - wie den Hungerstein in der Elbe bei Pirna. Was er zu erzählen hat.
Der Hungerstein in der Elbe bei Pirna-Oberposta zeigt eingemeißelte Jahreszahlen vergangener Niedrigwasserjahre. Jürgen Lösel/dpa
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Ausbleibender Regen hat in Sachsen flächendeckend zu Niedrigwasser an Flüssen geführt. Damit kommen steinerne Zeugen vergangener Dürrejahre zum Vorschein, sogenannte Hungersteine. Etwa an der Elbe in Pirna. Auf ihnen sind Jahreszahlen vergangener Niedrigwasser vermerkt. Der Stein im Pirnaer Ortsteil Oberposta trägt mehr als 20 solcher eingemeißelter Zahlen, die bis ins Jahr 1707 zurückreichen.
Laut Landeshochwasserzentrum liegt der Wasserstand der Elbe bei Pirna schon länger deutlich unter einem Meter, in Dresden sind es gerade einmal 54 Zentimeter. Auch viele andere Flüsse sind zusammengeschrumpft: die Mulde ebenso wie die Weiße Elster, die Spree und die Neiße.
Eingemeißelte Jahreszahlen auf dem Hungerstein in der Elbe bei Pirna zeugen von historischen Niedrigwasserjahren an dem Fluss.Jürgen Lösel/dpa
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DWD: Am Montag einzelne Gewitter möglich
Zu Wochenbeginn kann es laut Deutschem Wetterdienst in Sachsen einzelne, teils kräftige Gewitter geben. Dabei wird es noch einmal heiß mit Temperaturen bis zu 34 Grad Celsius. Am Dienstag und Mittwoch ist es sonnig und trocken, aber etwas kühler mit bis zu 25 Grad.
Ein Passant fotografiert Details des Hungersteins von Pirna-Oberposta, der das extreme Niedrigwasser der Elbe aktuell gut zu sehen ist. Die Eintragungen reichen bis ins Jahr 1707 zurück.Jürgen Lösel/dpa
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