Newcastle-Krankheit im Berliner Zoo nachgewiesen
Im Berliner Zoo bleibt das Vogelhaus dicht: Nach dem Fund eines gefährlichen Virus greifen strenge Maßnahmen. Was Besucher jetzt wissen müssen – und wie das Virus übertragen wird.
Im Berliner Zoo wurde die Newcastle-Krankheit nachgewiesen (Archivbild)Monika Skolimowska/dpa
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Im Zoo Berlin ist bei einem verendeten Wallichfasan die Newcastle-Krankheit nachgewiesen worden. Der Vogelbereich mit Fasanerie und Vogelhaus wurde für Besucher geschlossen, wie der Zoo mitteilte. Der Zoo bleibe jedoch geöffnet.
Für Menschen ist die Newcastle-Krankheit, die wegen ähnlicher Symptome auch „atypische Geflügelpest“ genannt wird, in der Regel ungefährlich. Bei sehr engem Kontakt mit erkrankten Tieren kann es zu Bindehautentzündungen kommen. Fast alle Vogelarten können infiziert werden. In Deutschland wird das Virus vor allem bei wildlebenden Tauben nachgewiesen.
Nach Angaben des Zoos wurden in Abstimmung mit den zuständigen Behörden umgehend Maßnahmen eingeleitet. Dazu gehören die Beprobung der Vögel sowie die Einrichtung von Hygieneschleusen.
Zuletzt wurden immer wieder Fälle der Krankheit in Brandenburger Landkreisen bekannt. Das Newcastle-Disease-Virus wird laut Friedrich-Loeffler-Institut etwa über die Luft, kontaminierte Materialien oder über Anhaftungen an Schuhwerk, Kleidung oder Maschinen übertragen.