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Neue pädagogische Unterrichtshilfen für Schulen gesucht

Es fehlen weiter Lehrer in Sachsen-Anhalt. Eine neue Personalkategorie erweitert nun die Teams an den Schulen.

Von dpa

14.01.2026

Bildungsminister Riedel sieht in den pädagogischen Unterrichtshilfen einen Schritt, die Schulen zukunftsfest aufzustellen. (Archivbild)Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Bildungsminister Riedel sieht in den pädagogischen Unterrichtshilfen einen Schritt, die Schulen zukunftsfest aufzustellen. (Archivbild)Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Sachsen-Anhalt sucht weitere Unterstützung für die Schulen in Form von pädagogischen Unterrichtshilfen. Zum Schuljahr 2026/2027 würden insgesamt 132 Einstellungsoptionen an Sekundar-, Gemeinschafts- und Gesamtschulen ausgeschrieben, teilte das Bildungsministerium in Magdeburg mit. 

Die pädagogischen Unterrichtshilfen sind Lehrkräften rechtlich gleichgestellt. Sie erteilen auch Unterricht, unterstützen die Arbeit von Lerngruppen oder einzelner Schüler und werden als Vertretung eingesetzt. Sie begleiten Schulveranstaltungen, Projekte und digitale Lernangebote. Die ersten 51 pädagogischen Unterrichtshilfen werden aktuell qualifiziert.

Wer wird gesucht? 

„Die pädagogischen Unterrichtshilfen stärken die Zusammenarbeit in den multiprofessionellen Teams an unseren Schulen, erweitern die pädagogischen Möglichkeiten und eröffnen neue Spielräume für eine passgenaue Förderung gezielt dort, wo Unterstützung besonders gebraucht wird, vor allem an den Sekundarschulen des Landes“, erklärte Bildungsminister Jan Riedel (CDU).

Wer wird gesucht? Bewerben können sich laut Ministerium unter anderem staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger, Hortnerinnen und Hortner. Sie sollten mindestens eine dreijährige Berufserfahrung in der pädagogischen Arbeit mitbringen.

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