Nach Prügelei: Viertligist Lübeck bedauert Ausschreitungen
Beim Viertliga-Spiel zwischen Lübeck und der zweiten Auswahl des HSV kommt es zu gewalttätigen Ausschreitungen unter Fans. Der Club kündigt eine Aufarbeitung an.
Symbolbild.Jens Büttner/dpa
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Fußball-Viertligist VfB Lübeck hat die gewalttätigen Ausschreitungen von Fans beider Teams nach dem Heimspiel gegen die zweite Auswahl des Hamburger SV verurteilt. „Es ist für uns nicht akzeptabel, dass unbeteiligte Fans zu Schaden kommen, dass das Stadionerlebnis beeinträchtigt wird oder sich Besucherinnen und Besucher in oder rund um die Lohmühle nicht sicher fühlen können“, teilte der Regionalligist mehrere Tage nach dem 0:2 gegen die Hamburger am Freitag mit.
„Der Besuch eines Fußballspiels muss für alle Beteiligten jederzeit sicher und friedlich möglich sein. Der VfB Lübeck distanziert sich ausdrücklich von jeglicher Form von Gewalt“, teilte der Club weiter mit.
Polizei: Mehr als 50 Personen beteiligt
Laut Polizeiangaben waren nach dem Spiel mehr als 50 Personen an der Schlägerei beteiligt gewesen. Einsatzkräfte trennten die Fans der beiden Vereine voneinander und nahmen die Personalien auf. Sechs Menschen wurden leicht verletzt. Wie es zu der Auseinandersetzung kam, werde geprüft, hieß es im Nachgang der Partie. Wegen der hohen Anzahl an Beteiligten rechnete die Polizei mit einer länger andauernden Ermittlung.
Auch unbeteiligte Zuschauer sind laut Angaben des VfB verletzt worden. Durch das schnelle Handeln von Polizei und medizinischen Einsatzkräften sei noch Schlimmeres verhindert worden, teilte der Verein weiter mit. Der Club arbeitete die Vorkommnisse aktuell auf.