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Nach Fassadensturz - Haus vorerst unbewohnbar

Nach dem Fassadensturz bleibt das Mehrfamilienhaus in Flensburg gesperrt. Bewohner dürfen heute Wertsachen holen, eine Freigabe für angrenzende Gebäude wird erwartet.

Von dpa

30.09.2026

Das betroffene Haus bleibt vorerst gesperrt.Birgitta von Gyldenfeldt/dpa

Das betroffene Haus bleibt vorerst gesperrt.Birgitta von Gyldenfeldt/dpa

© Birgitta von Gyldenfeldt/dpa

Auch am Tag, nachdem Fassadenteile eines Mehrfamilienhauses in Flensburg herabgestürzt sind, bleiben das einsturzgefährdete Haus und Nachbargebäude zunächst unbewohnbar. Das beschädigte Haus und das Hinterhaus blieben vorerst gesperrt, sagte ein Stadtsprecher. Den Bewohnern sei zugesagt worden, dass sie heute unter anderem Wertsachen aus ihren Wohnungen holen dürften. 

Zudem werde erwartet, dass ein angrenzendes Gebäude, das ebenfalls Risse aufwies, wieder freigegeben werde. Zwei Vorder- und drei Hinterhäuser mit insgesamt 35 Wohnungen waren am Dienstag evakuiert worden. Die Bewohner kamen unter anderem in Unterkünften der Stadt, bei Freunden und Verwandten sowie anderen Häusern des Eigentümers unter. Die Bewohner der zwei Hinterhäuser des nicht direkt betroffenen Gebäudes konnten bereits am Abend in ihre Wohnungen zurück.

Verletzt wurde niemand.Birgitta von Gyldenfeldt/dpa

Verletzt wurde niemand.Birgitta von Gyldenfeldt/dpa

© Birgitta von Gyldenfeldt/dpa

Am Dienstagnachmittag waren aus bisher ungeklärter Ursache Fassadenteile unter anderem auf ein Auto gestürzt. Der auf dem Gehweg geparkte Wagen wurde vollständig zerstört. Weitere Pkw wurden beschädigt. Die Polizei sperrte die Unglücksstelle ab. Verletzt wurde niemand. 

Das betroffene Haus wurde gesichert. Da sich das Haus nicht weiter bewegt habe, sei ein Ständerwerk zur Stabilisierung gesetzt worden, sagte der Stadtsprecher weiter. Dadurch gehe auch von dem Nachbarhaus, das ebenfalls Risse gezeigt habe, keine akute Gefahr aus.

Das Haus sackte nicht weiter ab und konnte gesichert werden.Birgitta von Gyldenfeldt/dpa

Das Haus sackte nicht weiter ab und konnte gesichert werden.Birgitta von Gyldenfeldt/dpa

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