Nach Disqualifikation: Armbruster mit starkem Comeback
Das Heimspiel der Nordischen Kombiniererinnen wird für Nathalie Armbruster sehr emotional. Eine Konkurrentin stellt einen Rekord auf. Die deutschen Männer schaffen es nicht auf das Podest.
Nathalie Armbruster ist in Oberhof die beste deutsche Kombiniererin.Hendrik Schmidt/dpa
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Die am vergangenen Wochenende noch disqualifizierte Nathalie Armbruster hat beim Heimspiel der Nordischen Kombiniererinnen in Oberhof den zweiten Platz belegt. Armbruster war nach einem Sprung auf 97,5 Meter als Vierte in das entscheidende Langlaufrennen über fünf Kilometer gegangen. Dort spielte sie ihre Laufstärke aus.
„Das Ende des letzten Wochenendes war nicht leicht für mich. Es hat mich sehr, sehr, sehr viel Energie gekostet“, sagte Armbruster mit Tränen in den Augen im ZDF zwischen dem Skispringen und dem Langlauf. „Umso stolzer bin ich heute hier auf mich, dass ich es so geschafft habe, meine Sprungleistung zu zeigen.“
Als ihr Ergebnis feststand, sagte sie: „Es war so, so wichtig - speziell nach dem letzten Sonntag. Ich würde so viel zu erzählen haben, aber ich denke, ich muss ein bisschen warten, bis ich die Wahrheit sagen kann.“
Rekord für Norwegerin
Am vergangenen Wochenende war die 20 Jahre alte Gesamtweltcup-Siegerin im estnischen Otepää beim Skispringen aus dem Wettbewerb genommen worden, weil ihr Anzug nicht regelkonform war.
Den Sieg im Individual-Compact-Format sicherte sich vor für die Kombiniererinnen ungewohnt großer Kulisse wie fast immer die Norwegerin Ida Marie Hagen. Sie feierte ihren 24. Einzelsieg im Weltcup und ist damit nun alleine Rekordhalterin. Rang drei ging an Minja Korhonen aus Finnland.
Johannes Rydzek belegte in Oberhof Platz fünf.Hendrik Schmidt/dpa
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Die deutschen Männer schafften es dagegen nicht auf das Podest. Beim Sieg des Norwegers Jens Luraas Oftebro vor dem Österreicher Johannes Lamparter und dem Norweger Einar Luraas Oftebro war Johannes Rydzek auf Platz fünf der Beste aus dem Team von Bundestrainer Eric Frenzel.