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Motorradgottesdienst am Michel: Besucherzahl stark gesunken

„Moin Hamburg, Moin Michel, Moin Mogo“ hieß es am Sonntag erneut beim traditionellen Motorradgottesdienst. Von den einstigen Besuchermassen ist heute jedoch nicht mehr viel übrig.

Von dpa

14.06.2026

Für viele Biker ist der Gottesdienst eine Tradition.Markus Scholz/dpa

Für viele Biker ist der Gottesdienst eine Tradition.Markus Scholz/dpa

© Markus Scholz/dpa

Bereits zum 43. Mal feiern Motorradliebhaber und -liebhaberinnen den alljährlichen Motorradgottesdienst am Michel in Hamburg. Mit Musik, Segensbändchen und Totengedenken wird in diesem Jahr unter dem Motto „Achtung erfahren...“ für ein respektvolles Miteinander auf den Straßen und im Leben eingestanden, wie der Verein Mogo Hamburg in der Nordkirche e.V. mitteilt. 

Einstiges Massenereignis verliert Zulauf 

Etwa 170 Menschen fanden sich zum Beginn des Gottesdienstes in der Kirche ein, eine Teilnehmerzahl, die kaum erahnen lässt, dass der Motorradgottesdienst mit dem anschließenden Konvoi einst Massen von bis zu 30.000 Menschen angezogen hat. 

Nach Angaben des Organisators handelte es sich um den größten Gottesdienst für Motorradfahrer in ganz Europa. Bereits in den vergangenen Jahren ging die Teilnehmeranzahl zurück. 

Der traditionelle Konvoi der Motorräder findet, wie bereits in den letzten beiden Jahren, nicht statt. Im vergangenen Jahr hätte die Ausfahrt noch ein letztes Mal stattfinden sollen, fiel jedoch wegen mangelnder Finanzierung aus.

Etwa 150 Motorräder stehen vor dem Michel. Markus Scholz/dpa

Etwa 150 Motorräder stehen vor dem Michel. Markus Scholz/dpa

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