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Mit Drogen ins Gericht - Wohnung von 42-Jähriger durchsucht

Tütchen mit kristallinem Pulver machen die Justizbeamten bei der Kontrolle der Frau stutzig. Und das zu Recht, wie die Polizei feststellt.

Von dpa

14.07.2026

Gegen die Frau ermittelt nach dem Fund ein Fachkommissariat für Rauschgiftkriminalität. (Symbolbild)Marijan Murat/dpa

Gegen die Frau ermittelt nach dem Fund ein Fachkommissariat für Rauschgiftkriminalität. (Symbolbild)Marijan Murat/dpa

© Marijan Murat/dpa

Mit Drogen im Gepäck ist eine 42-Jährige im Leipziger Sozialgericht erschienen und hat so Polizei und Staatsanwaltschaft auf ihre Spur gebracht. Bei einer routinemäßigen Kontrolle im Gericht stellten Justizbeamte bei der Frau am Montagmorgen Tütchen mit einer kristallinen Substanz fest, wie die Polizei mitteilte. Sie meldeten den Fund der Polizei. 

Bei einem Schnelltest erhärtete sich der Verdacht, dass es sich um die synthetische Droge Crystal Meth handelte. Die Cliptütchen wurden sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft beantragte daraufhin eine Durchsuchung der Wohnung, ein Richter genehmigte dies. 

10.000 Euro Bargeld und weitere mutmaßliche Drogen

In der Wohnung der Frau fanden die Beamten fast 10.000 Euro Bargeld und weitere 500 Gramm kristalline Substanz, bei der es sich ersten Erkenntnissen zufolge ebenfalls um Crystal Meth handelt. 

Da die Staatsanwaltschaft keine Haftgründe sah, ist die 42-Jährige auf freiem Fuß. Es laufen Ermittlungen beim Fachkommissariat für Rauschgiftkriminalität.