Mehrere Mitarbeiter nach Vorfall am Flughafen im Krankenhaus
An Bord arbeiten Menschen, als das Bugfahrwerk der Boeing 787-9 unerwartet zusammenklappt. Der Dreamliner soll noch am Abend in eine Technikhalle geschleppt werden.
13 Crewmitglieder waren an Bord, als die Maschine das Fahrwerk einklappte.Mike Seeboth/dpa
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Nach dem Vorfall mit einem Dreamliner am Frankfurter Flughafen sind mehrere Mitarbeiter von Lufthansa und Partnerfirmen ins Krankenhaus gekommen. Sie waren an Bord, als das Bugfahrwerk der Boeing 787-9 unerwartet zusammenklappte.
Nach Angaben eines Unternehmenssprechers der Lufthansa befanden sich 13 Crewmitglieder an Bord. Dazu kommt eine nicht bekannte Zahl von weiteren Mitarbeitern. Die Teams waren dabei, das Flugzeug vor dem Einstieg der Passagiere vorzubereiten.
„Zwei Kabinencrew-Mitarbeitende von Lufthansa und weitere Mitarbeitende von Dienstleistungsunternehmen wurden zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht“, sagte der Sprecher. Über die Schwere der Verletzungen und die Zahl der anderen Verletzten machte er keine Angaben.
Flug nach Los Angeles war geplant
Das Flugzeug stand an Position A15 und wurde für den Flug LH450 nach Los Angeles vorbereitet. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich den Angaben zufolge ausschließlich Mitarbeitende an Bord. Fluggäste waren noch nicht eingestiegen.
Die Ursache des Vorfalls wird derzeit untersucht. Die Boeing 787 soll nach Freigabe der Behörden im Laufe des Abends in eine Technikhalle gebracht werden. Dort sollen weitere Untersuchungen stattfinden, bevor das Flugzeug repariert wird. Die Lufthansa hat 17 Dreamliner in der Flotte.