Lüneburg verliert erstes CEV-Pokal-Finale gegen Piacenza
Trotz starker Phasen in den Sätzen eins und zwei heißt es für die Lüneburger Volleyballer gegen Piacenza am Ende 0:3. Welche Hürde im Rückspiel auf das Team von Coach Stefan Hübner wartet.
SVG-Libero bei einer Abwehraktion.Georg Wendt/dpa
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Die Volleyballer der SVG Lüneburg haben im Final-Hinspiel des CEV-Pokals eine Niederlage kassiert. Der deutsche Pokalsieger unterlag dem italienischen Vertreter Gas Sales Bluenergy Piacenza mit 0:3 (24:26, 22:25, 16:25). Im Rückspiel am nächsten Mittwoch (20.00 Uhr/Sporteurope.TV) benötigt die Mannschaft von Trainer Stefan Hübner nun einen 3:0- oder 3:1-Erfolg, um sich noch in den Golden Set zu retten.
Im ersten Durchgang zogen die Gastgeber vor den 3.200 Zuschauern in der ausverkauften LKH-Arena über 5:1 auf 14:9 davon. Piacenza ließ sich aber nicht abhängen, lag beim 24:23 erstmals vorn und sicherte sich dann auch die 1:0-Satzführung.
Abschnitt zwei war ein Spiegelbild. Diesmal holten die Italiener, die im Viertelfinale den deutschen Meister BR Volleys aus Berlin ausgeschaltet hatten, einen 12:18-Rückstand auf. Danach war bei den „Lüne-Hünen“ der Widerstand gebrochen. Mit dem ersten Matchball holte sich Piacenza nach knapp 90 Minuten Spielzeit den klaren Sieg.
Sonntag Spiel zwei in der DM-Halbfinalserie
Für die Lüneburger ist es die zweite Finalteilnahme im CEV-Pokal nach 2024. Damals unterlag die SVG dem polnischen Top-Team Resovia Rzeszow (Polen).
Am Sonntag (18.00 Uhr/Dyn) soll jetzt der Einzug in die Finalserie um die deutsche Meisterschaft klargemacht werden. Gespielt wird bei den SWD Powervolleys Düren, gegen die das Hübner-Team das erste Spiel des „Best of Three“-Halbfinals mit 3:0 gewonnen hatte.
Lüneburgs Trainer Stefan Hübner beklatscht eine Aktion seines Teams.Georg Wendt/dpa
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Die Fans der SVG Lüneburg feuern ihre Mannschaft an.Georg Wendt/dpa
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Lüneburgs Axel Enlund (M) feiert einen Punktgewinn der SVG.Georg Wendt/dpa
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