Leipzig erinnert an den Beginn der friedlichen Revolution
Der 9. Oktober 1989 in Leipzig gilt als entscheidendes Datum bei der friedlichen Revolution. Wie der 37. Jahrestag gefeiert wurde.
Der Schriftzug „‘89 - Lichtfest Leipzig“ steht auf leuchtenden Bechern an der Thomaskirche.Hendrik Schmidt/dpa
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Mit einem Lichtfest und mehreren traditionellen Veranstaltungen hat die Stadt Leipzig an die friedliche Revolution in der DDR erinnert. Am 9. Oktober 1989 waren mindestens 70.000 Menschen protestierend durch die Stadt gezogen. Diese Montagsdemonstration gilt als entscheidend für das bald darauf folgende Ende der DDR.
Jedes Jahr am 9. Oktober wird in der Leipziger Nikolaikirche mit einem Friedensgebet an die Ereignisse erinnert. Superintendent Joachim Jeska aus Osnabrück hielt die Predigt und die deutsch-amerikanische Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook die traditionelle Rede zur Demokratie.
Mit einem Friedensgebet in der Leipziger Nikolaikirche wurde an die Montagsdemonstration vom 9. Oktober 1989 erinnert. Hendrik Schmidt/dpa
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Am Abend schloss sich in der Innenstadt das Lichtfest an - mit Installationen, Performances und Bildern entlang eines von Künstlerinnen und Künstlern gestalteten Lichtwegs. An der Thomaskirche gestalteten die Menschen aus Kerzen eine große, leuchtende 89. Im Innenhof der ehemaligen Stasi-Zentrale leuchtete die Installation „Der Aktenschrank“ des italienischen Künstlerkollektivs mammasONica.
An der Thomaskirche in Leipzig wurde eine leuchtende 89 aus Kerzen geschaffen. Hendrik Schmidt/dpa
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Im Innenhof der ehemaligen Stasi-Zentrale leuchtete die Installation „Der Aktenschrank“. Hendrik Schmidt/dpa
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