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Landeshauptstadt zieht nach Warntag „positive Bilanz“

Zum Warntag wird auch in Brandenburg getestet, ob etwa die Sirenen bei einem Notfall gut funktionieren. Potsdam will hier weiter ausbauen, aber ist mit dem Warntag am Donnerstag zufrieden.

Von dpa

11.09.2026

Am Donnerstag fand der bundesweite Warntag statt. (Archivbild)Jens Kalaene/dpa

Am Donnerstag fand der bundesweite Warntag statt. (Archivbild)Jens Kalaene/dpa

© Jens Kalaene/dpa

Nach dem bundesweiten Warntag zieht die Landeshauptstadt Potsdam „eine sehr positive Bilanz“. Ergänzend zu dem durch den Bund ausgelösten „Warnmittelmix“ - unter anderem über Cell Broadcast, Warn-Apps wie Nina und Katwarn sowie Rundfunk und Fernsehen - wurden durch die Landeshauptstadt Potsdam um 11.00 Uhr die Sirenen im Stadtgebiet ausgelöst, sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung. Alle 36 Sirenen hätten erfolgreich angesteuert werden können.

Die Signale seien im gesamten Stadtgebiet gut wahrnehmbar gewesen, führte die Sprecherin aus. „Auch die Entwarnung um 11.45 Uhr wurde erfolgreich über die Sirenen der Landeshauptstadt Potsdam ausgelöst.“

Potsdam arbeitet derzeit an einem Ausbau des Sirenennetzes. „Grundlage hierfür ist eine extern durchgeführte Schallausbreitungsanalyse“, erklärte die Sprecherin. Es sollen elf zusätzliche Sirenen im Stadtgebiet errichtet und elf bestehende Sirenenstandorte technisch ertüchtigt werden. „Ziel ist es, die Warnabdeckung im Potsdamer Stadtgebiet weiter zu verbessern.“

Eine landesweite Auswertung steht noch aus. Aber nach ersten Erkenntnissen habe im „Großteil alles geklappt“, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums.

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