Kampagne #aufjepasst wirbt um Achtsamkeit im Straßenverkehr
Das große Ziel ist, dass niemand mehr im Straßenverkehr ums Leben kommt oder schwer verletzt wird. Eine neue Kampagne soll etwa für den Schulterblick sensibilisieren. Welche Rolle spielt eine Giraffe?
Die Kampagne wirbt für mehr Achtsamkeit im Straßenverkehr.Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
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Eine Giraffe macht aus dem Autofenster den Schulterblick auf die Fahrradspur, dazu der Spruch „Da kriegt man sooo’n Hals“ - das ist ein Motiv der neuen Verkehrssicherheitskampagne #aufjepasst. Bis Jahresende werben in Sachsen-Anhalt Plakate wie dieses für mehr Achtsamkeit im Straßenverkehr. Auch Werbung auf Bussen und Bahnen sowie Social-Media-Aktionen sind geplant.
Die Kampagne wurde am Mittwoch gestartet.Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
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Es verunglückten noch immer zu viele Menschen auf den Straßen, erklärte die Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Lydia Hüskens (FDP) zum Kampagnenstart. „Mehr Sicherheit im Straßenverkehr lässt sich nur erreichen, wenn alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer den Grundgedanken des § 1 der Straßenverkehrsordnung beherzigen: gegenseitige Rücksichtnahme.“ Für die Kampagne haben der ADAC und die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen zusammengearbeitet.
Thematisiert werden etwa die Ablenkung durch digitale Geräte, die Rücksichtnahme auf Fußgänger und Fahrradfahrer sowie Abstandsregelungen.