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Heidelberger Druckmaschinen mit schwachen Geschäften

Trotz schwacher Geschäfte hält Heidelberger Druckmaschinen an den Jahreszielen fest. Wie sich das Ende eines Förderprogramms in Italien auf die Zahlen auswirkt.

Von dpa

19.08.2026

Heidelberger Druckmaschinen spürt Konjunkturflaute. (Archivbild)Uwe Anspach/dpa

Heidelberger Druckmaschinen spürt Konjunkturflaute. (Archivbild)Uwe Anspach/dpa

© Uwe Anspach/dpa

Der Maschinenbauer Heidelberger Druckmaschinen hat im ersten Geschäftsquartal die Zurückhaltung der Kunden zu spüren bekommen. Der Umsatz schrumpfte in den drei Monaten bis Ende Juni im Jahresvergleich um gut 13 Prozent auf 404 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Während der Konzern deutlich mehr in China, Großbritannien und Brasilien umsetzen konnte, gingen die Erlöse insbesondere in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) zurück.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) brach von 20 Millionen Euro im Vorjahr auf eine Million Euro ein. Unter dem Strich fiel mit 32 Millionen Euro ein deutlich höherer Verlust als ein Jahr zuvor an.

Der Auftragseingang schrumpfte um knapp vier Prozent auf 537 Millionen Euro. Dabei habe sich im vergangenen Quartal vor allem das Auslaufen eines staatlich geförderten Investitionsprogramms in Italien mit einem Rückgang von mehr als 60 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr stark bemerkbar gemacht, hieß es. Die Ziele für das Gesamtjahr (bis Ende März) bestätigte der Vorstand um Unternehmenschef Jürgen Otto aber.

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