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Goldbarren bei Dresden gefunden - Vereine sollen profitieren

Fast wie im Märchen: Bei der Arbeit findet ein Mitarbeiter der Gemeinde einen kleinen Goldschatz. Wenn sich bis 17. April kein Besitzer findet, soll er Vereinen vor Ort zugutekommen.

Von dpa

31.03.2026

Beim Rasenmähen fand ein Klärwärter im sächsischen Bannewitz einen kleinen Goldschatz. (Symbolbild)Sven Hoppe/dpa

Beim Rasenmähen fand ein Klärwärter im sächsischen Bannewitz einen kleinen Goldschatz. (Symbolbild)Sven Hoppe/dpa

© Sven Hoppe/dpa

Ein Goldfund könnte einer Gemeinde in Sachsen mehrere Zehntausend Euro bescheren. Ein Klärwärter des Abwasserbetriebes im südlich von Dresden gelegenen Bannewitz hatte im Oktober beim Rasenmähen kleine Goldbarren entdeckt, wie Bürgermeister Heiko Wersig sagte. Der Mann meldete die Entdeckung, daraufhin fand das Ordnungsamt an einem Regenrückhaltebecken zehn Barren je einer Unze. Die „Bild“ berichtete.

Gold stammt nicht aus Straftat

„Wir haben die Polizei hinzugezogen, damit wir sicher sind, dass es nicht aus einer Straftat heraus abgelegt oder verloren wurde“, erzählte Wersig. Das war laut Angaben eines Polizeisprechers nicht der Fall. Die Barren ließen sich keinem Verbrechen zuordnen. 

Auch einen Eigentümer machten die Ermittler nicht aus. Gut ein Dutzend privater Hinweise, unter anderem auch aus Hamburg, ging ein. Niemand konnte jedoch anhand der Seriennummer nachweisen, rechtmäßiger Eigentümer zu sein. 

Vereine sollen profitieren

Am 17. April läuft nun die laut Gesetz sechsmonatige Frist für Fundsachen ab. Wenn sich bis dahin niemand meldet, dem das Gold nachweisbar gehört, soll es nach Plänen der Gemeinde örtlichen Vereinen zugutekommen. „Wir sind gerade mit dem Gemeinderat dabei, eine Vereinsförderungsrichtlinie für unsere Kommune zu erarbeiten und wollen gerne das Geld sozusagen als Startkapital dafür verwenden“, sagte Wersig. Man wolle den Ehrenamtlichen, die sich etwa beim Sport, in der Musik oder für Senioren engagieren, etwas zurückgeben.

Laut tagesaktuellem Kurs sind die 10 Unzen fast 40.000 Euro wert. Aktuell befindet sich der kleine Goldschatz noch bei der Polizei. Am 17. April will die Gemeinde es dort abholen.

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