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Giffey reist mit Wirtschaftsdelegation nach Brasilien

Mit einer Delegation aus Wirtschaft und Wissenschaft reist die Wirtschaftssenatorin in zwei brasilianische Städte. Ziel: neue Märkte und mehr Sichtbarkeit des Innovationsstandortes Berlin.

Von dpa

05.06.2026

Wirtschaftssenatorin Giffey reist von Montag bis Freitag nach Brasilien. (Archivbild) Fabian Sommer/dpa

Wirtschaftssenatorin Giffey reist von Montag bis Freitag nach Brasilien. (Archivbild) Fabian Sommer/dpa

© Fabian Sommer/dpa

Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey reist ab Montag mit einer Wirtschaftsdelegation nach Brasilien. Die SPD-Politikerin besucht dort die beiden Städte Rio de Janeiro und São Paulo.

Ziel der Reise sei es, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Berlin und Brasilien auszubauen, neue Marktchancen für Berliner Unternehmen zu erschließen und die Internationalisierung Berlins voranzutreiben, teilte die Senatsverwaltung mit. Brasilien sei als größte Volkswirtschaft Lateinamerikas für Berlin von strategischer Bedeutung. 

Brasilien zähle mit rund 213 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern zu den wichtigsten Wachstumsmärkten weltweit. Das Land gewinne für Berlin zunehmend an Bedeutung, „insbesondere in Bereichen wie Digitalisierung, GreenTech, DeepTech, AI, FinTech, HealthTech und Kreativwirtschaft“. „Unsere Delegationsreise soll weitere Türen öffnen: für neue Märkte, neue Kooperationen und mehr internationale Sichtbarkeit des Innovationsstandorts Berlin“, sagte Giffey laut Mitteilung. 

Exportvolumen von 138 Millionen Euro

Organisiert werde die bis Freitag dauernde Reise durch die IHK Berlin sowie die Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer AHK. Die Delegation bestehe aus 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Innovationsförderung. Vertreten sind unter anderem die Charité, das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK und die BVG. 

In Berlin leben rund 8.700 brasilianische Staatsangehörige. Im Handel mit Brasilien erreichte Berlin 2025 ein Exportvolumen von rund 138 Millionen Euro. Exportiert wurden vor allem pharmazeutische Erzeugnisse, Datenverarbeitungstechnik sowie elektrische Ausrüstungen. Die Importe beliefen sich im selben Jahr auf rund 130 Millionen Euro.