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Geldwäscheverdacht gegen Autovermietung in Hannover

In Hannover und Bremen sollen Luxusautos angemietet worden sein, um Geld aus kriminellen Geschäften zu waschen. Gegen vier Männer wird ermittelt.

Von dpa

18.05.2026

Vier Männer sollen über eine Autovermietung in Hannover Geld gewaschen haben. (Symbolbild)Marijan Murat/dpa

Vier Männer sollen über eine Autovermietung in Hannover Geld gewaschen haben. (Symbolbild)Marijan Murat/dpa

© Marijan Murat/dpa

Vier Männer im Alter von 24 und 38 Jahren stehen im Verdacht der Geldwäsche über eine Autovermietung mit Hauptsitz in Hannover. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover untersuchte das Landeskriminalamt (LKA) im Zusammenhang mit den seit Mitte 2025 laufenden Ermittlungen 15 Objekte in der Landeshauptstadt und Region Hannover sowie Bremen. 

Die Beamten stellten Mobiltelefone, Tablets und Computer sicher. Zudem wurden Bargeld in Höhe von rund 4.600 Euro sowie Gold in Form von Münzen und Barren mit einem Gewicht von rund 135 Gramm sichergestellt. Das Amtsgericht Hannover erließ einen Vermögensarrest in Höhe von rund 113.000 Euro.

Im aktuellen Verfahren besteht der Verdacht, dass Personen aus dem kriminellen Milieu hochwertige Fahrzeuge angemietet und die Mietzahlungen teilweise über Strohleute mit nicht legalen finanziellen Mitteln geleistet haben. „Wenn kriminelle Strukturen gezielt auf legale Angebote wie Fahrzeugvermietungen zurückgreifen, verschwimmen die Grenzen zwischen Alltagsgeschäft und Unterstützung schwerer Straftaten“, sagte LKA-Präsident Thorsten Massinger. Die Bekämpfung von Geldwäsche sei ein zentraler Baustein, um Organisierte Kriminalität wirksam zu treffen.