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Geflügelpest in Rheinland-Pfalz bleibt weiter ein Risiko

Die Geflügelpest bleibt in Rheinland-Pfalz ein Thema: Seit Jahresbeginn gab es Nachweise bei Wildvögeln und einem Vogelbestand. Wie Behörden reagieren.

Von dpa

05.03.2026

In Rheinland-Pfalz wurde die Geflügelpest seit Jahresbeginn bei 35 Wildvögeln sowie in einem Vogelbestand in der Pfalz nachgewiesen. (Symbolbild)Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

In Rheinland-Pfalz wurde die Geflügelpest seit Jahresbeginn bei 35 Wildvögeln sowie in einem Vogelbestand in der Pfalz nachgewiesen. (Symbolbild)Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

© Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

Die Geflügelpest ist in Rheinland-Pfalz weiter präsent. Seit Jahresbeginn sei die sogenannte Aviäre Influenza im Bundesland bisher bei 35 Wildvögeln sowie bei einem Vogelbestand in der Pfalz nachgewiesen worden, teilte das Landesuntersuchungsamt in Koblenz mit. Dort wurden seit Beginn des Vogelzuges im Herbst vergangenen Jahres 366 Wildvögel auf den Erreger untersucht. 

In dem auch für Wildvögel frei zugänglichen Bereich des Vogelparks Haßloch im Landkreis Bad-Dürkheim hätten zum Zeitpunkt des Ausbruchs der Tierseuche 76 standorttreue Gänse, Enten und Schwäne gelebt. Das zuständige Veterinäramt des Landkreises habe nach einer sorgfältigen Risikobewertung entschieden, alle Vögel im Freigelände zu entnehmen und zu töten, „um die in den eintragssicheren Volieren gehaltenen Tiere weiter zu schützen“, hieß es. Die Tiere, die in diesen Volieren gehalten würden, seien nicht infiziert. Sie würden weiter überwacht. In der Gemeinde Haßloch gelte außerdem bis 31. März 2026 Stallpflicht für gehaltenes Geflügel. Der Vogelpark bleibe bis auf weiteres geschlossen.

Nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts bestehe weiterhin ein hohes Risiko des Eintrags sowie der Aus- und Weiterverbreitung von Vogelgrippe-Viren in wild lebenden Wasservogelpopulationen in Deutschland. Auch das Risiko von Einträgen in Geflügelhaltungen und Vogelbestände in zoologischen Einrichtungen durch direkte und indirekte Kontakte zu Wildvögeln werde als hoch eingeschätzt.