Gefährliche Chemikalien: Herkunft bleibt weiter ungeklärt
Eine Spaziergängerin stößt auf Ampullen mit gefährlichen Chemikalien. Experten müssen sprengen – doch wer hat sie dort deponiert? Die Ermittler stehen vor einem Rätsel.
Gefährliche Chemikalien im Wald: Herkunft bleibt weiter ungeklärt. (Symbolbild)Matthias Bein/dpa
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Nach dem Fund gefährlicher Chemikalien in einem Waldstück in Chemnitz ist die Herkunft der Stoffe noch unklar. Die Ermittlungen dauern an, aber derzeit gibt es keine Hinweise auf ein strafrechtliches Handeln, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte.
Eine Spaziergängerin hatte mit ihrem Hund am Montag zahlreiche Ampullen sowie kleinere Gefäße entdeckt und die Einsatzkräfte alarmiert. Die Untersuchungen hatten ergeben, dass es sich zum Teil um explosive, giftige und krebserregende Stoffe handelte.
Experten des Landeskriminalamtes und der Feuerwehr sprengten die Chemikalien schließlich, weil diese nicht mehr transportfähig waren. Anschließende Messungen hatten keine zusätzlichen Gefahrenquellen mehr angezeigt.
Mitarbeiter des Grünflächenamtes und des Umweltamtes der Stadt Chemnitz suchten den Ort am Freitag ab. Dabei seien keine weiteren Gefahrstoffe entdeckt worden, teilte die Stadt im Anschluss mit. Die Absperrungen sollten noch am selben Tag entfernt werden.