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Frankfurt startet Großübung für Krisenfälle im Stadtgebiet

Sirenen, Blaulicht und Einsatzteams: Frankfurt übt für einen möglichen Ernstfall. Wie die Großübung auf mögliche Katastrophen vorbereitet – und auch die Bürger zur Vorsorge aufruft.

Von dpa

03.09.2026

Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen bereiten sich mit der Übung auf Krisen- und Gefahrenlagen vor. (Symbolbild)Julian Stratenschulte/dpa

Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen bereiten sich mit der Übung auf Krisen- und Gefahrenlagen vor. (Symbolbild)Julian Stratenschulte/dpa

© Julian Stratenschulte/dpa

Ob Stromausfall, Cyberangriff oder Naturkatastrophen - mit einer großangelegten Übung zum Bevölkerungsschutz will sich Hessens größte Stadt Frankfurt auf mögliche Ernstfälle vorbereiten. 

Vom kommenden Montag bis zum Samstag (7. bis 12. September) wollen städtische Ämter, Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und medizinische Partner den Umgang mit komplexen und hybriden Einsatzlagen trainieren, wie die Stadt mitteilte. 

Die Übung mit der Bezeichnung „ÜB’s! 2026“ verfolgt das Ziel, Entscheidungswege, Zuständigkeiten und die Zusammenarbeit zwischen Ämtern, Behörden und Organisationen zu stärken. 

Im Erstfall müssten zahlreiche Stellen schnell und koordiniert handeln. Auch operative Übungen im Stadtgebiet seien geplant. Deshalb dürften vermehrt Einsatzfahrzeuge und -kräfte unterwegs sein. „Die sichtbaren Übungsmaßnahmen sind Teil des geplanten Trainingsszenarios, mit dem sich Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen gemeinsam auf mögliche Krisen- und Gefahrenlagen vorbereiten“, hieß es in der Mitteilung.

An die Bürgerinnen und Bürger appellierte die Stadt, auch selbst persönliche Vorsorge zu betreiben, denn der Bevölkerungsschutz gehe alle etwas an. „Wir alle können uns auf mögliche Notfälle vorbereiten. Beispielsweise, indem ein Notvorrat an Lebensmitteln und Medikamenten bereitsteht sowie wichtige Dokumente griffbereit sind.“

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