Ferienstart bringt Staugefahr auf A2, A9 und A38
Viele Baustellen und Ferienbeginn: Der ADAC rät, Hauptreisezeiten zu meiden und vor der Fahrt den Reifendruck zu prüfen – vor allem bei hohen Temperaturen.
In Sachsen-Anhalt sind besonders die A2, die A9 und die A38 stark belastete Staustrecken. (Symbolbild)Heiko Rebsch/dpa
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Zum Beginn der Sommerferien in Sachsen-Anhalt rechnet der ADAC am kommenden Wochenende mit deutlich mehr Verkehr und längeren Staus auf den Autobahnen. Gleichzeitig starten auch Sachsen, Thüringen, Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein in die Ferien, während Urlauber aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland bereits unterwegs sind.
Nach Einschätzung des Automobilclubs wird das Verkehrsaufkommen bereits am Freitagnachmittag spürbar zunehmen. Besonders stark belastet dürften die Routen in Richtung Süden sowie die Verbindungen zur Nord- und Ostsee sein. Bei gutem Wetter erwartet der ADAC am Samstagvormittag zusätzlich starken Ausflugsverkehr in Richtung Alpen, Mittelgebirge, Küstenregionen und Seen. Der Rückreiseverkehr aus Naherholungsgebieten dürfte vor allem an den Abenden von Samstag und Sonntag für Behinderungen sorgen.
In Sachsen-Anhalt gelten die A2 von Magdeburg bis Oberhausen in Nordrhein-Westfalen, die A9 (Berlin - München) sowie die A38 zwischen Halle und Göttingen in Niedersachsen als besonders staugefährdet, hieß es.
Baustellen auf den Autobahnen
Zusätzliche Verzögerungen drohten durch zahlreiche Baustellen. Betroffen sind unter anderem die A2 zwischen Eilsleben und Bornstedt, die A36 bei Wernigerode sowie die A38 zwischen Bad Lauchstädt und Leuna. Auf der A143 bei Halle bestehen bis Anfang Juli weitere Einschränkungen durch Bauarbeiten.
Der ADAC empfiehlt Reisenden, möglichst außerhalb der Hauptreisezeiten zu starten und sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. Zudem sollten Sicherheitsausrüstung und Reifendruck überprüft werden. Gerade bei hohen Temperaturen könne ein zu niedriger Reifendruck das Risiko von Reifenschäden erhöhen.