Etwas weniger CO2-Ausstoß in Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt stößt 2025 rund 8.000 Tonnen weniger CO2 aus als im Vorjahr. Woran das vor allem liegt.
Der CO2-Ausstoß ist 2025 in Sachsen-Anhalt zurückgegangen. (Symbolbild)Patrick Pleul/dpa
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In Sachsen-Anhalt sind im vergangenen Jahr die klimaschädlichen Treibhausgas-Emissionen leicht zurückgegangen. Nach aktuellen Schätzungen des Landesamtes für Umweltschutz (LAU) wurden 2025 im Land etwa 26,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen und damit rund 8.000 Tonnen weniger als 2024, wie das Umweltministerium in Magdeburg mitteilte. „Während im vergangenen Jahr ein Rückgang der Emissionen vor allem in der Energiewirtschaft verzeichnet wurde, nahmen in den Bereichen Verkehr, Industrie und Gebäude die Treibhausgas-Emissionen zu.“
Gemessen am Jahr 1990 seien die CO2-Emissionen in Sachsen-Anhalt bis 2025 um rund 54 Prozent gesunken – und damit etwas stärker als im deutschen Schnitt (48 Prozent), so das Umweltministerium weiter. Ziel des Klimaschutzgesetzes des Bundes sei, den CO2-Ausstoß in Deutschland bis 2040 im Vergleich zum Referenzjahr 1990 um 88 Prozent zu senken.
Umwelt- und Klimaschutzminister Armin Willingmann (SPD) erklärte, die Rückgänge der CO2-Emissionen in der Industrie hätten in den vergangenen Jahren nur bedingt an Einsparungen gelegen, hier wirkte sich auch die Konjunkturschwäche aus. „Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn hier mit zunehmender wirtschaftlicher Dynamik auch wieder mehr Treibhausgase emittiert werden. Insgesamt bewegt sich das Land Sachsen-Anhalt auf einem guten Weg beim Klimaschutz. Dieser sollte in den kommenden Jahren fortgesetzt werden, denn die Auswirkungen des Klimawandels in Form längerer Hitze- und Dürreperioden waren in diesem Sommer auch in Sachsen-Anhalt deutlich zu spüren“, so Willingmann.