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Ermittlungen zu Misshandlungsvorwürfen in Kita eingestellt

Zwei Mitarbeiterinnen einer Kita stehen im Verdacht, Kinder misshandelt zu haben. Die Staatsanwaltschaft sieht keinen ausreichenden Beweis und erhebt daher keine Anklage.

Von dpa

30.04.2026

Die Ermittlungen zu einer Kita in Unterfranken, in der Kinder misshandelt worden sein sollen, wurden eingestellt. (Symbolbild)Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die Ermittlungen zu einer Kita in Unterfranken, in der Kinder misshandelt worden sein sollen, wurden eingestellt. (Symbolbild)Karl-Josef Hildenbrand/dpa

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Nach monatelangen Ermittlungen wegen möglicher Misshandlungen in einer Kindertagesstätte in Unterfranken ist das Verfahren eingestellt worden. Ein Tatnachweis sei nicht mit der für eine Anklageerhebung notwendigen Sicherheit zu führen, teilte die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg mit.

Ermittelt worden war wegen des Verdachts der Körperverletzung und der Freiheitsberaubung von drei Kindern, die bei den mutmaßlichen Übergriffen von Januar bis März 2025 drei Jahre alt gewesen sein sollen. Verdächtig waren der Behörde zufolge zwei Frauen, Mitarbeiterinnen der kommunalen Einrichtung. Sie hätten die Vorwürfe bestritten. 

Landratsamt informierte Ermittler 

Nach Angaben des Landratsamtes Aschaffenburg vom vergangenen Herbst, das für die Kita-Aufsicht im Landkreis zuständig ist, wurden der Behörde die Vorwürfe im April 2025 bekannt. Daraufhin sei die Staatsanwaltschaft informiert worden. 

Zugleich seien der betroffenen Einrichtung einer kleinen Gemeinde Maßnahmen auferlegt worden etwa zu pädagogischen Abläufen, organisatorischen Rahmenbedingungen sowie regelmäßigen Kontrollen.

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