dpa

Ermittlungen gegen Ehemann nach tödlicher Messerattacke

Eine Frau ist mit ihren Kindern auf einem Spielplatz. Ihr Ehemann, der ein Kontaktverbot hatte, soll sie dort getötet haben. Er ist bisher nicht vernehmungsfähig. Die Kinder sind bei Verwandten.

Von dpa

18.06.2026

Der Tatverdächtige war bislang nicht vernehmungsfähig. (Symbolbild)Harald Tittel/dpa

Der Tatverdächtige war bislang nicht vernehmungsfähig. (Symbolbild)Harald Tittel/dpa

© Harald Tittel/dpa

Nach der tödlichen Messerattacke auf einem Spielplatz im Kreis Kaiserslautern ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des Totschlags. Der 40-jährige Tatverdächtige soll am Dienstagnachmittag seine 37-jährige Ehefrau tödlich mit einem Messer am Hals verletzt haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der 40-Jährige habe sich bislang nicht äußern können, da er nicht vernehmungsfähig sei. 

Nach bisherigen Ermittlungen sei der Mann mit seinem Auto vor einem öffentlichen Spielplatz in Linden vorgefahren und auf seine Frau zugegangen. Die 37-Jährige habe den Spielplatz mit dreien der gemeinsamen Kinder besucht. Nachdem er die Frau tödlich verletzt hatte, soll der US-Amerikaner sich selbst mit dem Messer so schwer am Hals verletzt haben, dass er zu Boden ging. 

Kinder sind bei Verwandten 

Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge haben der Tatverdächtige und das Opfer vier Kinder gemeinsam. Das vierte Kind sei zum Tatzeitpunkt zu Hause gewesen. Die Kinder seien bei Verwandten. 

Bereits Ende März sei vom Familiengericht Kaiserslautern eine einstweilige Anordnung gegen den 40-Jährigen erlassen worden. Laut dieser war es ihm verboten, seine Ehefrau zu kontaktieren und insbesondere die eheliche Wohnung zu betreten. Zudem habe das Amtsgericht beschlossen, dass seine elterliche Sorge vorläufig ruht. „Grund dafür war, dass der 40-Jährige in der Wohnung einen Suizidversuch unternommen hatte, psychische Probleme hatte und sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand.“

Karte