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Elbe in Magdeburg könnte neuen Tiefstand erreichen

Erreicht die Elbe in Magdeburg ein neues historisches Niedrigwasser? Abschätzungen gehen davon aus, dass das Anfang kommender Woche passieren könnte.

Von dpa

31.07.2026

Der Domfelsen in Magdeburg ist wegen des niedrigen Wasserstandes der Elbe wieder sichtbar. (Archivbild)Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Der Domfelsen in Magdeburg ist wegen des niedrigen Wasserstandes der Elbe wieder sichtbar. (Archivbild)Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Am Elbe-Pegel Magdeburg-Strombrücke könnte in den kommenden Tagen ein neuer historischer Tiefstand erreicht werden. Am Freitagmorgen wurde laut der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ein Wasserstand von 46 Zentimetern gemessen, er könnte am Abend noch etwas zurückgehen auf 45 Zentimeter. Das ist der bisherige Tiefststand nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Elbe (WSA). Er wurde im Sommer 2019 als Tagesdurchschnittswert erreicht und auch danach. 

Abschätzungen zufolge könnte dieser Wasserstand ab Montagmittag mit 44 Zentimetern unterschritten werden. Im Informationsportal ELWIS reicht die Abschätzung sogar bis 39 Zentimeter Wasserstand am Pegel Magdeburg-Strombrücke am späten Dienstagabend. 

Der Wasserstand hängt vor allem von Niederschlägen ab. Die Elbe wird größtenteils vom tschechischen Einzugsgebiet von Moldau und Elbe gespeist, das Wasser kommt mehrere Stunden verzögert in Deutschland an.

Die Bundesanstalt für Gewässerkunde erklärt in ihrem jüngsten Niedrigwasser-Update, die unverändert überwiegend warme, niederschlagsarme Witterung in Deutschland sorge in allen deutschen Stromgebieten für extrem niedrige Wasserstände und Abflüsse. Die Tendenz sei weiterhin sinkend.

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