dpa

Effizienz sorgt für VfB-Dämpfer in Rom - Demirovic hadert

Stuttgart vergibt Chancen, Rom siegt abgezockt: Nach dem 0:2 hadern die Schwaben mit ihrer Ausbeute – und drohen ihr Ziel in der Europa League zu verpassen.

Von dpa

23.01.2026

Die Stuttgarter um Jamie Leweling reisen aus Rom mit einer Niederlage zurück. Antonio Balasco/LiveMedia-IPA/ZUMA Press Wire/dpa

Die Stuttgarter um Jamie Leweling reisen aus Rom mit einer Niederlage zurück. Antonio Balasco/LiveMedia-IPA/ZUMA Press Wire/dpa

© Antonio Balasco/LiveMedia-IPA/ZUMA Press Wire/dpa

Für Torjäger Ermedin Demirovic war das 0:2 des VfB Stuttgart in der Europa League bei AS Rom eine Lehrstunde in Sachen Effizienz. „Wenn du so viele Hochkaräter hast, und die gefühlt zweimal aufs Tor schießen und das Spiel 2:0 gewinnen, dann auf jeden Fall“, antwortete der Stürmer auf eine entsprechende Frage bei RTL. 

Der eingewechselte Demirovic hatte selbst beim Stande von 0:1 eine verheißungsvolle Chance zum möglichen Ausgleich vergeben. „Ich glaube, den muss ich machen“, sagte der 27-Jährige selbstkritisch. „Ich muss überzeugter sein in so einer Situation.“

Chancen auf direkten Achtelfinaleinzug sind geschrumpft

In der Tabelle der Ligaphase rutschten die Schwaben von Trainer Sebastian Hoeneß auf den 13. Platz ab und haben nur noch geringe Chancen, am kommenden Donnerstag noch unter die Top Acht vorzurücken. 

Nur die ersten acht Teams ziehen direkt in die Runde der besten 16 ein. Die Teams auf den Plätzen 9 bis 24 bestreiten eine Playoff-Runde, die zu zusätzlichen Englischen Wochen führt und die sich der VfB lieber ersparen würde. Der Bundesliga-Rivale SC Freiburg steht dagegen als Dritter kurz vor dem direkten Weiterkommen.

„Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht“, bilanzierte Nationalstürmer Jamie Leweling. Der Sieg von AS Rom sei aber verdient. 

Die Vorrunden-Phase in der Europa League endet für die Schwaben am kommenden Donnerstag mit einem Heimspiel gegen Young Boys Bern aus der Schweiz. Was man da erwarten könne? „Ganz einfach, ein Heimsieg“, sagte Leweling (24). „Alles andere zählt nicht und dann schauen wir mal weiter.“

In der Fußball-Bundesliga tritt der VfB zuvor am Sonntag bei Borussia Mönchengladbach an.

Karte