Como-Coach Fabregas zu RB-Flirt: „Gehe nicht ins Detail“
Cesc Fàbregas sieht RB Leipzig als Vorbild für Como und lobt dessen klare Idee – zu einem angeblich geplatzten Wechsel äußert er sich jedoch zurückhaltend.
Cesc Fabregas sollte im vergangenen Jahr Trainer von Leipzig werden.Jan Woitas/dpa
© Jan Woitas/dpa
Der im vergangenen Jahr von RB Leipzig umworbene Cesc Fàbregas sieht den Fußball-Bundesligisten als Vorbild für seinen eigenen Club. „Sie spielen Jahr für Jahr konstant. Sie haben eine Identität, eine klare Idee und nach dieser suchen sie ihre Trainer aus. Wir versuchen das hier auch. In diesem Punkt ist Leipzig ein Vorbild“, sagte der Trainer von Como 1907.
Der Ex-Weltmeister debütiert morgen (21.00 Uhr/DAZN) mit dem italienischen Erstligisten in der Champions League gegen Leipzig. Im vergangenen Frühjahr wollten die Sachsen Fàbregas als Trainer verpflichten, scheiterten jedoch am Veto der Como-Bosse. „Ich möchte da nicht ins Detail gehen“, sagte der 39-Jährige zu den Leipziger Anwerbeversuchen. Aber er kenne Marcel Schäfer, Mario Gomez und Jürgen Klopp. Leipzig sei ein fantastischer Club.
Verbindung zu Demichelis
Auch Leipzigs aktuellen Trainer Martin Demichelis kennt er bestens. In der Premier League traf man sich noch als Spieler, später verfolgte Fàbregas den Trainer-Werdegang des Argentiniers. „Er hat sich diese Chance in Leipzig verdient“, sagte Fàbregas. Demichelis sei ein großartiger Trainer, das habe er in Argentinien und Spanien gezeigt.
Die Como-Premiere in der Champions League sieht Fàbregas relativ gelassen. Als Spiel wie jedes andere sehe er es. „Ich verstehe die Emotionen der Stadt und der Fans, es ist ein historischer Anlass. Aber wir müssen professionell bleiben“, sagte Fàbregas.
Parallelen zu Leipzig
Eine Rede werde er nicht vorbereiten. „Ich bin ein spontaner Mensch. Ich sage das, was ich fühle“, sagte der frühere Mittelfeld-Star. „Manchmal ist es besser, weniger zu reden.“
Leipzig und Como haben durchaus Parallelen. Beide Clubs bewältigten den Weg von der vierten Liga in die Champions League, beide haben finanzstarke Investoren im Hintergrund. Como gehört mehrheitlich der Hartono-Familie aus Indonesien, deren Vermögen auf mehr als 35 Milliarden Dollar beziffert wird.