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Brandenburger zählen im Schnitt zu den Ältesten

Im Schnitt sind in nur wenigen Bundesländern die Menschen so alt wie in Brandenburg. Dabei gibt es große Unterschiede je nach Gemeinde: Borkwalde hat die jüngste, Gräben die älteste Bevölkerung.

Von dpa

01.10.2026

In Brandenburg hat im Durchschnitt eine der ältesten Bevölkerungen Deutschlands. (Symbolbild)Soeren Stache/dpa

In Brandenburg hat im Durchschnitt eine der ältesten Bevölkerungen Deutschlands. (Symbolbild)Soeren Stache/dpa

© Soeren Stache/dpa

In kaum einem anderen Bundesland sind die Menschen im Schnitt so alt wie in Brandenburg. Ende des vergangenen Jahres lag das Durchschnittsalter der Brandenburger Bevölkerung bei 47,7 Jahren - nur in Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen-Anhalt waren die Menschen älter, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. Der bundesweite Schnitt lag den Angaben zufolge bei 45 Jahren.

Dabei gibt es laut den Statistikern deutliche Unterschiede je nach Ort: Von den 408 berücksichtigten Städten und Gemeinden hatte Borkwalde im Landkreis Potsdam-Mittelmark mit 40,3 Jahren das niedrigste Durchschnittsalter. Dahinter folgte Schönefeld im Landkreis Dahme-Spreewald mit 40,5 Jahren. 

Das höchste Durchschnittsalter in Brandenburg lag 2025 mit 56,2 Jahren in Gräben im Landkreis Potsdam-Mittelmark, gefolgt von Temmen-Ringenwalde im Landkreis Uckermark mit 54,7 Jahren.

Seit 2011 stieg das Durchschnittsalter der Brandenburger Bevölkerung demnach um 1,6 Jahre. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts leben in Stadtstaaten erwartungsgemäß eher jüngere Leute - in Hamburg mit 42,3 Jahren und Berlin mit 42,8 Jahren. Die älteste Bevölkerung wies dagegen Sachsen-Anhalt auf, mit durchschnittlich 48,4 Jahren. Zudem gilt laut der Daten: Je ländlicher eine Gemeinde in Deutschland ist, desto stärker ist sie in den vergangenen 15 Jahren gealtert.

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