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Brandenburg: Zweithöchste Waldbrandstufe in drei Landkreisen

Im Nordwesten Brandenburgs gilt derzeit die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe. Was das für Besucher in der Natur bedeutet.

Von dpa

30.07.2026

Im Nordwesten Brandenburgs ist die Waldbrandgefahrenstufe 4 erreicht. (Archivbild)Patrick Pleul/dpa

Im Nordwesten Brandenburgs ist die Waldbrandgefahrenstufe 4 erreicht. (Archivbild)Patrick Pleul/dpa

© Patrick Pleul/dpa

Vorsicht in der Natur ist angebracht: Die Waldbrandgefahr ist wieder gestiegen - vor allem im Nordwesten Brandenburgs. In den drei Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel gilt aktuell die zweithöchste Gefahrenstufe 4, wie aus Daten des Agrar- und Forstministeriums in Potsdam hervorgeht. In den anderen Regionen blieb sie mit Stufe 3 darunter - das bedeutet nach der Kategorisierung eine mittlere Gefahr. 

Zwei Waldbrandzentralen des Landesbetriebs Forst in Wünsdorf und Eberswalde sind besetzt, um mittels Kamerasensoren Feuer möglichst früh zu entdecken. 

Rauchen im Wald ist tabu

Unabhängig von der Waldbrandgefahr ist es in Brandenburg das ganze Jahr über verboten, im Wald und in einem Abstand von weniger als 50 Meter vom Waldrand entfernt ein Feuer anzuzünden oder zu rauchen. Dazu gehört auch das Grillen an Seeufern in Waldnähe. Autos dürfen nur auf ausgewiesenen Parkplätzen und nicht auf trockenem Gras abgestellt werden.

Brandenburg gilt mit ausgedehnten Kiefernwäldern, geringem Niederschlag und leichten Sandböden bundesweit als Land mit besonders hoher Waldbrandgefährdung.