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Bienen-Sterben weitet sich im Landkreis Dahme-Spreewald aus

Die Amerikanische Faulbrut hat sich im Landkreis Dahme-Spreewald ausgebreitet. Das Veterinäramt erweitert Schutzvorkehrungen gegen das Bienen-Sterben.

Von dpa

16.09.2026

Im Landkreis Dahme-Spreewald weitet sich das Bienensterben durch die Seuche Amerikanische Faulbrut aus. (Symbolbild)Alina Grünky/dpa

Im Landkreis Dahme-Spreewald weitet sich das Bienensterben durch die Seuche Amerikanische Faulbrut aus. (Symbolbild)Alina Grünky/dpa

© Alina Grünky/dpa

Die Bienenseuche Amerikanische Faulbrut nimmt im Landkreis Dahme-Spreewald größere Ausmaße an. Inzwischen gibt es den fünften Seuchenfall, wie Amtstierärztin Jana Guth mitteilte. Zunächst hatte es im Juli in der Nähe von Mittelwalde einen Ausbruch der bakteriellen Krankheit bei Bienen gegeben. 

Wegen der Ausbreitung der Faulbrut im Norden des Landkreises erweiterte die Veterinärbehörde den Sperrbezirk: Er umfasst Königs Wusterhausen, Schenkendorf, Mittenwalde, Gallun, Bestensee und Zeesen. Alle Bienenvölker und Bienenstände in diesem Gebiet seien auf Amerikanische Faulbrut amtstierärztlich untersuchen zu lassen, hieß es. Das Veterinäramt fordert alle Imker auf, ihre Bienenvölker nicht in den Sperrbereich zu bringen. 

Seuche bedroht Bienenvölker

Die Amerikanische Faulbrut ist für den Menschen und ausgewachsene Bienen nicht gefährlich. Auch der Honig oder andere Bienenprodukte können laut Imkerverband ohne Bedenken verzehrt werden. 

Da die Seuche jedoch die Bienenlarven vernichtet, gehört sie zu den anzeigepflichtigen Tierkrankheiten. Ausgewachsene Bienen können zwar nicht an ihr erkranken, aber sie verbreiten, wodurch es zum Massensterben von Bienenvölkern kommen kann. Bereits im vergangenen Jahr hatte es Fälle der bakteriellen Erkrankung bei Bienen in Brandenburg gegeben.